Porsche 911 GT3 Cup S — 06.02.2008
Nur für den Dienstgebrauch
Porsche schickt einen neuen Elfer ins Rennen. Der rund 300.000 Euro teure GT3 Cup S ist ein reiner Rundstreckensportler – in heimische Garagen fährt das 440-PS-Monster nicht.
Neue Komponenten für den Rennstreckeneinsatz
Im Gegensatz zum GT3 Cup basiert die Karosserie des Cup S nicht auf dem Straßenmodell GT3, sondern auf dem GT3 RS. Unter den breiteren Kotflügeln lassen sich so deutlich größere Räder unterbringen. Vorne kommen nun 10,5 Zoll breite Felgen zum Einsatz, hinten sogar Zwölfzöller. Auch das Bugteil und die Kotflügel unterscheiden sich deutlich von den am GT3 Cup verbauten Komponenten. Ein einstellbarer Frontsplitter sorgt für mehr Abtrieb an der Vorderachse, der Heckflügel ist breiter und höher positioniert als bei der Cup-Variante und sorgt somit auch an der Hinterachse für gesteigerten Anpressdruck. Eine Reihe von Fahrwerkskomponenten des GT3 Cup S stammen aus dem stärkeren GT3 RSR, der in der GT2-Klasse bei internationalen Langstreckenrennen an den Start geht. Die Bremsanlage wurde der im Vergleich zum GT3 Cup gestiegenen Motorleistung angepasst, an der Hinterachse wuchs der Durchmesser der Bremsscheiben um fünf auf 355 Millimeter. Der neue GT3 Cup S kostet in Deutschland 297.500 Euro und wird voraussichtlich ab April an die Kunden-Teams ausgeliefert. Zusätzlich wird Porsche ein Umbaukit anbieten, um Cup-Fahrzeuge des Modelljahrs 2007 auf den Stand des GT3 Cup S aufzurüsten.
































