Porsche 911 GT3 in Genf 2009

Porsche 911 GT3  (2009) Porsche 911 GT3  (2009)

Porsche 911 GT3 in Genf 2009

— 29.01.2009

Ziviler Rennsport

435 PS, 312 km/h, 4,1 Sekunden auf 100: Der Porsche 911 GT3 geht noch stärker und dynamischer in die nächste Runde. Solvente Kunden können sich im März 2009 auf dem Genfer Salon Appetit holen.

Mit dem GT3 setzt Porsche der neuen 911er-Baureihe die sportliche Krone auf. Es gilt das übliche Zuffenhauser Grundprizip: noch mehr Power, noch mehr Fahrdynamik, noch höherer Grundpreis. Auf dem Genfer Salon 2009 feiert der Straßensportler mit Rennambitionen seine Premiere, bevor er ab Mai einem sehr exklusiven Kundenkreis den täglichen Adrenalinkick geben wird. Allein der Grundpreis von 116.947 Euro sorgt dafür, dass der GT3 nicht allzu häufig die linke Autobahnspur dominiert. 435 PS kitzelt Porsche aus dem Sechszylinder-Saugmotor, ein Plus von 20 PS gegenüber dem Vorgängermodell. Der Hubraum wuchs um 200 Kubikzentimeter auf 3,8 Liter, künftig sind nicht nur die Einlass-, sondern erstmals auch die Auslassnockenwellen nach dem VarioCam-System verstellbar. Gerade bei mittleren Drehzahlen soll der Motor noch einmal giftiger auf Gasbefehle reagieren. Das schlägt sich auch in den Fahrleistungen nieder: Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h absolviert der GT3 raketengleich in 4,1 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 312 km/h.

Freiheit für Driftkönige

Rosskur auch für das Porsche Stability Management PSM: Es wurde noch mal sportlicher abgestimmt. Dabei lassen sich stufenweise die Querdynamikregelung Stability Control und die Traction Control abschalten, um Driftkönigen auf der Rennstrecke die nötige Freiheit zu lassen. Gezielte Eingriffe in die Aerodynamik lassen den Anpressdruck laut Porsche mehr als doppelt so stark wie beim Vorgängermodell ausfallen. Das aktive PASM-Fahrwerk geht dabei zugunsten des Handlings im Sportmodus noch etwas direkter zu Werke, soll aber im Normalmodus ordentlichen Alltagskomfort garantieren. Optisch erkennt der Fachmann den neuen GT3 an Bi-Xenon-Hauptscheinwerfern, LED-Heckleuchten und veränderten Luftein- und -auslässen. Neue, leichtere Räder mit Zentralverschluss und UHP-Bereifung (Ultra High Performance) samt Reifendruckkontrollsystem runden das Highspeed-Paket ab.

Liftsystem für steile Einfahrten

Neu sind unter anderem die LED-Leuchten hinten und die Räder mit superschnellem Zentralverschluss.

Mit der Leistung wuchs auch der Durchmesser der Bremsscheiben, auf Wunsch gibt es die sündhaft teure Keramikbremse. Wer seinen GT3 häufiger über die Rennstrecke schubst, kann zur neuen dynamischen Motorlagerung PADM (Porsche Active Drivetrain Mount) greifen. Das System erkennt den Renneinsatz und verhärtet die normalerweise elastische Motorlagerung. So sollen auf der Rundstrecke bei der Kurvenhatz störende Massenimpulse durch den Motor entfallen. Ebenfalls neu ist das auf Wunsch lieferbare Liftsystem für die Vorderachse, mit der die Bodenfreiheit zum Befahren von unebenem Fahrbahnbelag oder steilen Einfahrten auf Knopfdruck um 30 Millimeter angehoben werden kann.

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