Porsche 911 C4 GTS Cabrio: Fahrbericht

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Porsche 911 GTS Cabrio: Fahrbericht LA Auto Show 2014

— 12.11.2014

Der stärkste Sauger-911 ohne Spoiler

Optisch aufgewertet und technisch weiterentwickelt schließt der Porsche 911 GTS die Lücke zwischen Carrera S und GT3. Erster Fahrbericht.

Porsche bringt den neuen GTS als Coupe und Cabrio an den Start. Der optisch aufgewertete und technisch weiterentwickelte GTS ordnet sich mit seinen 430 PS zwischen dem reisetauglichen Porsche 911 Carrera S mit 400 PS und dem Rennstreckentier GT3 mit 475 PS ein.
So kommt der Porsche 911 GTS

In nur 4,2 Sekunden geht es auf Tempo 100

Standesgemäß rollt der GTS auf mächtigen 20-Zoll-Rädern mit Zentralverschluss, die es bislang nur für den Turbo S gab.

Den um zehn Millimeter tiefergelegten GTS gibt es auch mit Allrad (7140 Euro Aufpreis). So kommt mehr Ruhe in die Fuhre – egal ob der Pilot in Kurven auf dem Gas bleibt oder ängstlich lupft. Tatsächlich schließt der GTS ein Stück weit zum sportlichen Überflieger GT3 auf. In nur 4,2 Sekunden geht es auf Tempo 100, beim Herausbeschleunigen aus engen Kehren überrascht die traumhafte Traktion. Im Sport-Plus-Modus wird nur noch ansatzweise gedämpft, bis an den Begrenzer hochgedreht, direkt eingelenkt und dem übersteuernden Heck deutlich mehr Freiheit eingeräumt. Wer die Finger von der Sporttaste lässt, erlebt den GTS eher als kommoden GT, der seinen Komfortanspruch nicht verrät. Selbst auf sehr schlechten Straßen bleibt der GTS umgänglich und vermeidet unnötige Härte. Der GT3 wäre hier deutlich nervöser, der normale Carrera weniger agil.
Vorschau auf die LA Auto Show 2014: Die Stars von LA

Ein Artikel aus AUTO BILD SPORTSCARS


Die serienmäßigen Bi-Xenon-Scheinwerfer des GTS-911 sind schwarz eingefasst.

Serienmäßig kommt der GTS mit einem manuellen Siebenganggetriebe, das mit Torque-Vectoring (verteilt die Kraft bedarfsgerecht zwischen linkem und rechtem Rad) und einer mechanischen Hinterachs-Quersperre gekoppelt ist. Ordert man für 4141 Euro das schnelle Doppelkupplungsgetriebe, kommt eine elektronisch geregelte, voll variable Sperre zum Einsatz. Standesgemäß rollt der GTS auf mächtigen 20-Zoll-Rädern mit Zentralverschluss, die es bislang nur für den Turbo S gab. Sie werden exklusiv für den GTS in seidig glänzendem Schwarz lackiert. Das 911 Carrera 4 GTS Cabriolet kostet 141.563 Euro, das Coupé gibt es ab 137.422 Euro.

Alles zum radikalsten 911

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Autor:

Ralf Kund

Fazit

Ob es Sinn ergibt, ein 430 PS starkes und über 300 km/h schnelles Cabrio anzubieten? Egal, solange der Himmelsstürmer so fantastisch fährt wie der 911 GTS. Der jüngste Spross der Elfer-Familie fühlt sich auf der Rennstrecke genauso wohl wie auf Reisen. Und es gibt ihn ja auch als Coupé mit festem Dach.

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