Porsche 911 säuft ab

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Porsche 911 säuft ab

— 26.08.2011

Elfer r(h)eingefallen

Dumm gelaufen: Weil ein junger Mann einen Kollegen kurz ans Steuer ließ, landete sein Porsche im Rhein. Beide Insassen konnten sich retten, für den 911er kam jede Hilfe zu spät.

Für die Fahrt auf dem Rhein empfehlen wir ein Boot. Autos sind dagegen völlig ungeeignet für eine Tour auf Deutschlands längstem Fluss. Diese Erfahrung musste auch ein 24-jähriger Porsche-Besitzer machen, der einen 29 Jahre alten Kollegen kurz hinters Steuer seines Porsche 911 ließ. Der wählte versehentlich den Rückwärtsgang und katapultierte sich und den Freund mit mächtig Schwung in den Rhein im schweizerischen Egilsau nah der deutschen Grenze. Vorher waren die beiden zu einem Einwasserungsplatz für Boote gefahren. Die gute Nachricht: Beide Insassen konnten sich aus dem Fahrzeug retten und unversehrt ans Ufer schwimmen.

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Für den Porsche kam allerdings jede Hilfe zu spät. Wegen der starken Strömung konnten die Rettungskräfte den Zuffenhausener Sportler nach intensiver Suche erst zwei Tage später aus dem Fluss ziehen – und sorgten damit für einen größeren Auflauf an Schaulustigen. Angeblich hat sich der Porsche in einer Mulde versteckt. Nachdem die Bergung aus den Fluten gelungen war, musste der 911er erst mal wieder auf die breiten Schlappen gestellt werden. Nicht einfach, wie das Youtube-Video zeigt. Immerhin: Die Arbeit der Seepolizei war (zumindest bisher) gratis, denn der Wagen musste im Interesse der Öffentlichkeit und aus Umweltschutzgründen geborgen werden, sagte der stellvertretende Dienstchef der Seepolizei der Schweizer Tagesschau. Wenn die Behörden dem Fahrer Fahrlässigkeit nachweisen können, muss er den Einsatz aber bezahlen.
Fotos: Kantonspolizei Zürich

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