Porsche 911 Targa: Detroit Auto Show 2014

Porsche 911 Targa: Detroit Auto Show 2014

— 14.01.2014

Die große Show des neuen 911 Targa

Porsche stellt auf der Detroit Auto Show 2014 den neuen 911 Targa vor – inklusive Bügel in Alu-Optik und einer fantastischen Dach-Konstruktion.

Die schönste Geschichte der Detroit Auto Show (18. bis 26. Januar 2014) schreibt Porsche. Weil es ihre eigene ist, weil sie authentisch ist. 1965 brachten die Zuffenhauser ihren ersten 911 Targa, also eine Version mit herausnehmbarem Dachmittelteil. Zunächst hatte dieses als besonders sicher verkaufte Konzept hinten noch ein faltbares Softverdeck, später, ab 1968, dann eine feste Glaskuppel. An diesem klassisch schönen Konzept hielt Porsche bis zum 964 (1993) fest – dann wurde es verwässert. Jetzt kehrt der Targa zurück, in alter Form mit Bügel in Alu-Optik und kleinem Windschott am Windschutzscheibenrahmen. Modern wie nie und schöner denn je. Und ich sage jedem, der ihn noch nicht live gesehen haben: Der Bursche zieht dir die Schuhe aus, so schön ist er. Da zählst du im Stillen schon deine Kröten zusammen, überlegst, welches Spielzeug deiner Kinder du bei Ebay noch schnell zu Geld machen kannst.

Detroit Auto Show 2014: Neue Autos

Video: Porsche 911 Targa

Die Legende lebt

Ein Spielzeug ist der Targa Jahrgang 2014 sicher nicht. Bei der ersten Sitzprobe erzählt mir Designer Grant Larson von den Problemen mit der Verdeck-Kinematik: "Da haben wir ganz schön lange dran getüftelt, das war richtig Arbeit." Herausgekommen ist das, was die Amis mit Respekt "German Engineering" nennen, eine perfekte Choreographie von Scharnieren, Hebeln und technischem Gedöns. In 19 Sekunden wirft der Targa sein Dach nach hinten, braucht dafür rund sechs Sekunden länger als das Cabrio, das auch als Basis diente. Diesen fast schon obszön schönen Akt haben die Regisseure aus Stuttgart fantastisch hinbekommen. Allein schon dafür, wie sich oben am Targabügel die kleinen Flügel öffnen und dann die 35 Kilo schwere Glaskuppel anhebt, könnte Porsche Eintritt verlangen. Dann verpackt sich das Cabrioverdeck ruck, zuck und geräuschlos im Heck. Dafür brauchten Designer und Techniker hinten mehr Platz als beim Cabrio. Deshalb wird es auch keinen Turbo vom Targa geben. Zwei Versionen sind vorerst geplant: 3,4 Liter mit 350 PS für 109.338 Euro und 3,8 Liter mit 400 PS für 124.094 Euro. Und: Den Targa wird es nur mit Allrad geben – dafür aber endlich wieder mit dem klassisch schönen Gefühl von damals.

Detroit Auto Show 2014: Tops und Flops

Autor: Tomas Hirschberger

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