Porsche 911 Turbo (2019) 992: PS, Preis, Turbo S, Erlkönig

Porsche 911 Turbo (2019): Erlkönig

600 PS im Porsche 911 Turbo S

Porsche arbeitet an der neuen Generation des 911. Das Topmodell 911 Turbo S dürfte ab 2019 rund 620 PS leisten. AUTO BILD hat erste Infos und neue Erlkönigbilder!

So könnte die neue Generation des 911 von hinten aussehen. Neu ist das durchgängige Leuchtband.

Nach 991 kommt 992. Porsche arbeitet schon an der Neuauflage des 911, die noch 2018 präsentiert werden soll! Voraussichtlich nächstes Jahr könnte Porsche die Allzweckwaffe 911 Turbo hinterherschieben. Passend hierzu hat der AUTO BILD-Zeichner eine Illustration entworfen. Der Prototyp, der jetzt von Erlkönigjägern auf der Nordschleife erwischt wurde, zeigt trotz seiner Tarnung, dass die Illustration dem kommenden Serienmodel ziemlich nah kommen könnte. Die optischen Unterschiede zur aktuellen Generation 991.2 sind deutlich erkennbar. So schließt die vordere Haube gerade mit der ebenfalls begradigten Frontschürze ab. Die Frontkotflügel werden größer und umschließen die Scheinwerfer. Besonders auffällig beim Turbo ist der horizontale Luftschlitz in der vorderen Haube. XXL-Lufteinlässe in der Frontschürze, die doppelten Tagfahrlichter und die ausfahrbare Spoilerlippe bekommt nur der Turbo. Insgesamt wächst der vermutlich 992 genannte Elfer weiter in die Breite. Typisch Turbo sind seit jeher die breiten Backen inklusive Lufteinlässen hinter den Türen.

Porsche 911/992 (2018): Neues Modell, Motor, Hybrid, Cockpit

911 Turbo S mit rund 620 PS

Der Erlkönig träft eine zweiflutige Auspuffanlage mit vier riesigen Endrohren.

Im Profil fallen neben den neuen Felgen vor allem die Türgriffe auf: Die bekannten Bügelgriffe werden offensichtlich durch Klappgriffe ersetzt. Die Rückleuchten der Serienversion sind besonders schmal und erinnern mit dem durchgängigen Leuchtband an eine Mischung aus der Studie Mission E und dem aktuellen Panamera. Beim Erlkönig fallen vor allem die vier brachialen Auspuffendrohre und der ausgefahrene Spoiler auf. Doch nicht nur optisch, sondern auch technisch ändert sich beim Porsche 911 Turbo einiges. Die Sportwagenikone setzt mit der achten Generation erstmals auf ein nahezu volldigitales Cockpit, das einige Komponenten des Virtual Cockpits von Audi übernehmen könnte. Nur der Drehzahlmesser bleibt analog. Die Instrumentierung des Sportwagens orientiert sich an Cayenne und Panamera. Da der Turbo seit jeher auf einen aufgeladenen Motor setzt, wird es auch bei der neuen Generation keine grundlegende Neuerung beim Antrieb geben. Voraussichtlich wird Porsche weiterhin einen 911 Turbo und einen 911 Turbo S anbieten. Das Topmodell sollte in der neuesten Ausbaustufe rund 620 PS leisten (bisher 580 PS). Damit dürfte Porsche der 2,5 Sekunden-Marke auf 100 km/h mächtig nah kommen – Allradantrieb ist beim Porsche Turbo natürlich Ehrensache. Der normale Turbo dürfte rund 580 PS leisten. Die Getriebeauswahl wird um ein neues PDK mit acht Gängen erweitert. Da der aktuelle Porsche 911 Turbo S bei über 205.000 Euro startet, dürfte das neue Modell preislich noch mal eine Schippe drauflegen.

Neue Sportwagen (2018, 2019, 2020, 2021, 2022 und 2023)

Autoren: Jan Götze, Elias Holdenried

Stichworte:

Sportwagen

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