Porsche 918 Spyder auf dem Genfer Autosalon 2010 — 02.03.2010
Sparen mit dem Porsche Spyder
Ein Meilenstein für Porsche in Sachen Elektromobilität: Auf dem Genfer Salon zeigt die Sportwagen-Schmiede den 918 Spyder. Die Hybrid-Studie kann nicht nur sehr schnell, sondern auch extrem sparsam sein.
Sonderseite: Die Highlights auf dem Genfer Autosalon 2010
So geht es in der Flunder in knapp unter 3,2 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und bis auf über 320 km/h. Auch auf der legendären Nordschleife des Nürburgrings durfte der 918 Spyder bereits eine Duftmarke setzen und schlug dort in unter 7:30 Minuten sogar die Rundezeit des Carrera GT. Da dürfte die Studie wohl nicht allzu sparsam unterwegs gewesen sein, aber sie kann, wenn sie soll. Geheimnis der Spritknauserei ist ein Stellknopf am Lenkrad, mit dem sich der 918 Spyder in vier unterschiedliche Betriebsarten versetzen lässt: Im Modus "E-Drive" ist rein elektrisches Fahren mit einer Reichweite von bis zu 25 Kilometern möglich. Im "Hybrid"-Modus nutzt der 918 Spyder sowohl elektrischen als auch konventionellen Antrieb – verbrauchs- und leistungsorientiert. "Sport Hybrid" setzt beide Antriebssysteme im Sinne einer guten Performance ein, "Race-Hybrid" fordert alle Komponenten bis an ihre Leistungsgrenzen.Genfer Autosalon 2010: VW-Konzernabend
Mit dieser Technik schafft der 918 Spyder den Spagat zwischen höchster Leistungsfähigkeit auf der einen, und dem Verbrauch eines Kleinwagens auf der anderen Seite – beides gleichzeitig geht aber nicht. Die fluidgekühlte Lithium-Ionen-Batterie platziert Porsche hinter der Fahrgastzelle, sie lässt sich am Stromnetz aufladen. Zudem wird anfallende Energie beim Bremsen in elektrische Energie umgewandelt und in die Batterie eingespeist. Ein Monocoque aus kohlefaserverstärktem Kunststoff (CFK) und die gezielte Verwendung von Magnesium und Aluminium drücken das Gewicht auf unter 1.490 Kilogramm – auch das hilft beim Sparen. Verpackt ist das alles im typischen Porsche-Kleid, das in diesem Fall Assoziationen an Rennwagen wie den 917 Le Mans wecken soll.
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Diese können auch den Insassen kommen. Fahrer und Beifahrer sind in Sportschalensitze eingebettet und durch eine ansteigende Mittelkonsole mit berührungsempfindlicher Oberfläche, dem sogenannten Touch-Panel, voneinander getrennt. Das Cockpit der Studie mit seinen drei freistehenden Rundinstrumenten gibt einen Ausblick auf die Arbeitsplätze zukünftiger Supersportler aus Zuffenhausen. Die Beleuchtung der Instrumente variiert in den Farbtönen Grün für die verbrauchsorientierten Betriebsmodi sowie Rot für die performanceorientierten Fahrprogramme. Weitere Funktionen wie der "Reichweitenmanager" sollen dem Fahrer das Sparen erleichtern. Hier kann er erkennen, mit welcher Antriebskombination er wie weit fahren kann. Das und weitere Aspekte des 918 Spyder dürfte man demnächst in Porsche-Serienmodellen wiederfinden. Ob es das komplette Auto jemals zum Händler schafft, das steht in den Sternen.Kommentar verfassen








































Kommentare zum Artikel (32)
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http://www.youtube.com/watch?v=nqGnoMQ8TkU
wow! was ein auto....! und schneller als ein carrera GT auf dem nürburgring...
gute deutsche wertarbeit :)
Zitat:
"Auch auf der legendären Nordschleife des Nürburgrings durfte der 918 Spyder bereits eine Duftmarke setzen und schlug dort in unter 7:30 Minuten sogar die Runde{n}zeit des Carrera GT."
Einige andere Leute sind ebenfalls für genaues Lesen empfänglich - von einem direkten Duell Spyger gegen Carrera GT handelt der Kommentar im Kern doch gar nicht. Vielmehr wäre es spannend gewesen zu erfahren, wann der Spyder seine famose(n) Runde(n) gedreht hat und wo zu dem Zeitpunkt die Presse war? Aber die war m.E. nur von Porsches Pressemitteilung überwältigt.
G:E:I:L
genauso bauen
so ist porsche auf dem richtigen weg
Nachtrag: Nicht Powell, sondern Beaman.