Porsche 919 Hybrid: Genf 2014

Porsche 919 Hybrid: Genf 2014

— 10.03.2014

Porsche kehrt in die Königsklasse zurück

16 Jahre lang war Porsche nicht mit einem Werksteam in der Königsklasse LMP-1 der Langstrecken-WM dabei. Jetzt kehren die Zuffenhausener zurück: Der Rennwagen für die kommende Saison wurde auf dem Genfer Salon präsentiert.

Der 919 fordert beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans den Audi e-tron heraus.

Mit der Vorstellung des 919 Hybrid auf dem Genfer Autosalon 2014 will Porsche erstmals seit 16 Jahren wieder ein Werksteam in die Königsklasse der Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC schicken. Dazu gehören auch die prestigeträchtigen 24 Stunden von Le Mans. Zwei Liter Hubraum, vier Zylinder und einen Turbolader braucht es bloß, um 503 PS zu produzieren. Noch einmal etwa 250 PS stecken in der Motor-Generator-Einheit an der Vorderachse, die Bremsernergie in einem Akku speichert und auf Knopfdruck wieder freigibt, ähnlich wie das KERS in der Formel 1.

Video: Porsche 919 - Genf 2014

Hybrid

Sobald dieses System eingesetzt wird, hat der Porsche also Allradantrieb.Ein weiteres innovatives Energierückgewinnungsystem kommt zum Einsatz: Die Abgase des Verbrennungsmotors treiben einen Generator an, der die Speicherbatterien des Elektromotors ebenfalls auflädt. Auf diese Weise plant Porsche, die strengen Verbrauchs-Richtlinien der WEC einzuhalten, pro Runde (13,65 Kilometer) in Le Mans dürfen die über 300 km/h schnellen Boliden nämlich nur rund 4,6 Liter Benzin verbrauchen. Und damit der 919er nicht die einzige Quasi-Neuvorstellung bleibt, zeigt Porsche auch gleich noch den 911 RSR.

Leistungsupgrade für den Vorjahres-RSR

Der RSR gewann schon 2013 sein Le Mans-Klassement, jetzt gibt's eine Überarbeitung für die Saison 2014. Die ging schon gut los.

Der wurde schon letztes Jahr Doppelsieger in Le Mans in der LMGTE-Profi-Klasse, für 2014 gibt's aber weitere aerodynamische Verbesserungen. Auch der Motor wurde überarbeitet, und das mit Erfolg: Schon beim Saisonauftakt, den 24 Stunden von Daytona (USA) gab es einen ersten Platz für das Auto mit Nick Tandy (GB), Patrick Pilet (FRA) und Richard Lietz (AUT) am Steuer. Die größten Änderungen am Fahrzeug sind ein neuer Heckflügel und eine veränderte Frontschürze, das soll vor allem mehr Stabilität in schnellen Kurven geben. Weitere Veränderungen betreffen den Ansaugtrakt, verbesserte Luftfilter und einen veränderten Tank, der nun tiefer im Auto liegt und somit auch den Schwerpunkt des Wagens näher an den Asphalt bringt.

Porsche 911 GT3/911 Turbo S

Porsche 911 Turbo S Porsche 911 Turbo S Porsche 911 GT3 Porsche 911 GT3

Autor: Jonathan Blum

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