Porsche 928 (2017): Erlkönig

Porsche 928-Nachfolger / Panamera Coupé (2017): Erlkönig

— 28.07.2016

Bringt Porsche den 928 zurück?

Nur auf den ersten Blick ein Panamera: Dieser Porsche-Prototyp birgt ein spektakuläres Geheimnis. Er könnte ein Vorbote für einen 928-Nachfolger sein!

Video: Erlkönig Porsche Panamera Coupé (2016)

Comeback des 928?

Zu kurz geraten: Dieser Porsche-Erlkönig sieht nur auf den ersten Blick aus wie der neue Panamera. Schaut man genauer hin, merkt man, dass die Türen in der Länge gekappt wurden und auch der geringe Radstand nicht zum Viertürer passt. Was also testet Porsche hier? AUTO BILD vermutet: den Nachfolger des V8-Coupés 928. Denn hinter den verunstalteten Türen zeichnet sich der Seitenscheibenrahmen ab, der vermuten lässt, dass wir hier ein als Panamera getarntes Coupé sehen. Die Fenster vor der C-Säule sind nur aufgeklebt und die Heckpartie wirkt aufgesetzt. Auch das bestätigt die Annahme, dass unter der Karosse des Prototypen eine Zweitürer-Plattform steckt, dessen Silhouette verschleiert werden soll.
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Gleiche Plattform wie der nächste Bentley Continental GT

Technisch ist der Umsetzung eines 2+2 mit der neuen MSB-Plattform problemlos möglich, schließlich will auch Bentley sie für den neuen Continental GT nutzen. Der wurde angeblich unter einer Panamera-Hülle erprobt – jetzt dürfte klar sein: Das könnte bereits ein ganz früher Entwicklungsträger für den 928 gewesen sein.

Der V8 steht in den Startlöchern

Video: Porsche 928

Porsche GranTurismo

Für den Antrieb des Coupés kann Porsche einfach ins Panamera-Regal greifen. Dort liegt der neu entwickelte Biturbo-V8 mit vier Litern Hubraum. Im Panamera liefert der V8 bis zu 550 PS, beim Gran Turismo könnten noch einige Pferde dazukommen, um auf der linken Spur nicht vor AMGs S63 Coupé (585 PS) und BMW M6 (560 PS) zurückstecken zu müssen. Aber auch der kleinere V6-Biturbo aus dem Panamera stünde dem Frontmotor-Coupé aus Zuffenhausen mit 440 PS und 550 Nm gut zu Gesicht. Aber nicht nur die Motoren liegen parat. Das Panamera-Cockpit ist brandneu und wartet nur auf den Einbau ins Coupé. Angesichts des frühen Erlkönigs dürfte es aber noch einige Monate dauern, bis der 928-Erbe das Autobahn-Erbe seines Vorfahren verteidigt. Die Neuauflage dürfte wohl frühestens Ende 2017 produktionsreif sein.

Porsche 928 (2017): Erlkönig

Ab 15.000 Euro gebrauchte Porsche 928 kaufen

1988 legte Porsche sogar ein Clubsport-Modell des 928 auf. Mit 320 PS und um 120 Kilogramm erleichtert.

Der Porsche 928 war ein echter Dauerbrenner. Ganze 18 Jahre (1977 bis 1995) produzierte Porsche den Gran Turismo. Sowohl die erste als auch die zweite Serie (ab 1987) des 928 hatten ausschließlich V8-Benziner unter der langen Haube (zwischen 240 PS und 350 PS). Die alte Regel, dass das teurere Auto auch das bessere ist, gilt beim 928 nicht. Auch die frühen und günstigeren Exemplare der ersten  Serie sind zu empfehlen. Ab etwa 15.000 Euro gibt es gepflegte 928 Mk I. Hohe Laufleistungen sind kein Problem. Der V8 stemmt locker über 300.000 Kilometer. Die zweite Serie ist luxuriöser ausgestattet. Die Gebrauchtwagenpreise beginnen für scheckheftgepflegte 928 bei rund 18.500 Euro.

Autor: Peter R. Fischer

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