Porsche 944 Cargo von dp-motorsport

— 18.12.2008

Porsche mit Kombiheck

Porsche-Spezialist Ekkehard Zimmermann plant eine Neuauflage des ersten Porsche-Kombis. Mit seiner Firma dp-motorsport baut der Profituner den Porsche 944 zum "dp44 Cargo" um. So klappt's auch mit dem Weihnachtsbaum.



Im Modellprogramm von Porsche ist noch reichlich Platz für Neues. Wie wäre es nach der Sportlimousine Panamera vielleicht mal mit einem praktischen Sportback? dp-motorsport aus dem nordrhein-westfälischen Overath kennt sich bestens mit Porsche-Kombis aus. Von 1988 bis 1990 verwandelten die Porsche-Profis um Firmenchef Ekkehard Zimmermann den erfolgreichen 944 in den dp44 Cargo. Die zehn gebauten Exemplare haben alle Vorzüge des Vierzylinder-Sportwagens, brachten aber als praktisches Gimmick ein Kombiheck mit.

Dreiliter S2-Motor mit 211 PS

Hätten Sie das gedacht? Die Dachverlängerung des dp44 stammt vom VW Passat.

2008, also 18 Jahre nachdem der letzte dp44 Cargo verkauft wurde, möchte Ekkehard Zimmermann mit der kuriosen Idee noch mal an die Öffentlichkeit. Anfragen nach einer möglichen Neuauflage bekommt der Westfale nahezu täglich. Basis für den letzten, rot lackierten dp44 Cargo war ein Porsche 944 S2. Der Vierzylinder holt aus drei Liter Hubraum satte 211 PS und 280 Newtonmeter maximales Drehmoment. Optimal und fast typisch für Sportwagen der Achtziger (wenn reiner Heckantrieb nicht möglich war) war die Transaxle-Bauweise: Der Motor sitzt dabei vorne, das Getriebe hinten. Seinen Kombi-Hintern erhält der 944 dabei von der heutigen Schwester VW. Ein gewöhnlicher Passat spendete den kompletten Heckaufbau, der dann von der dp-Crew harmonisch anmodelliert wurde. Unterstützt wird die Konstruktion von einem verwindungssteifen Hilfsgitterrohrrahmen. Seitenscheiben und Heckfenster mussten extra angefertigt werden. Sieben von zehn gebauten 944er-Kombis fahren übrigens in Norwegen. Dort wird der dp44 wegen seines Hecks als Nutzfahrzeug eingestuft, die teure Zusatzsteuer für Sportwagen entfällt also.

Der dp44 rollt auf einem einstellbaren Gewindefahrwerk und verzögert mit der Bremsanlage des Porsche 993 Turbo. Zeitgemäß sind an Vorder- und Hinterachse 18-Zoll-Cup-Felgen montiert. Kommen genügend Interessenten zusammen, dann sind die Aussichten auf eine Neuauflage des dp44 gar nicht so schlecht. Vielleicht mit dem ein oder anderen neuzeitlichen Extra. Der Umbau kostet ohne Fahrzeug etwa 18.000 Euro.

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