Sitzprobe Porsche Boxster Spyder

Porsche Boxster Spyder (New York 2015): Sitzprobe

— 01.04.2015

Scharfer Kult-Boxster für Puristen

Porsche lässt in New York die hitzigste Boxster-Baureihe von der Leine. Wir haben den 375 PS starken Spyder unter die Lupe genommen. Erste Sitzprobe!

Es gibt schöne Autos, es gibt sehr schöne Autos, und es gibt dermaßen hinreißende Autos, die schon kurze Zeit nach ihrer Einführung Kultstatus erreichen. Und genau zu dieser Fahrzeuggattung gehört der Porsche Boxster Spyder, seitdem er 2009 auf der Los Angeles Auto Show vorgestellt wurde. Auf der New York Auto Show geht nun die zweite Generation an den Start.

Blechkosmetik packt noch mehr Sport in den Boxster

Video: Porsche Boxster Spyder (NYIAS 2015)

Sitzprobe im Boxster Spyder

Der Porsche Boxster Spyder kommt mit seiner Stoff-Persenning, der Tieferlegung um 20 Millimeter und den unvergleichlichen Streamlinern mit rechts und links angedockten Spyder-Logos hinter den Kopfstützen (718- und 550-Fans werden frohlocken) wahnsinnig sportlich und dynamisch daher. Er ist puristisch, weil er aufgrund der Gewichtsreduzierung weder Radio noch Klimaanlage serienmäßig an Bord hat und es ihn ausschließlich als Handschalter gibt. Das Kampfgewicht des neuen Boxster Spyder beträgt daher nur 1350 Kilogramm. Auch das Stoffverdeck muss wie gehabt per Hand bewegt werden. Wer Boxster Spyder fahren will, muss arbeiten. Der Ultra-Boxster ist nichts für faule Landstraßenkapitäne oder verwöhnte Schönwetterfahrer. Doch bei der technischen Ausstattung wurde nicht nur gespart. Damit der wilde Roadster mit seinen 375 PS und dem 3,8-Liter-Sechszylinder, der im Cayman GT4 mit zehn PS mehr werkelt, auch bei Negativbeschleunigung kraftvoll zubeißen kann, haben die Ingenieure die Bremsen aus dem 911 Carrera eingebaut.
So kommt der neue Porsche Boxster Spyder

Neues Sportlenkrad für den Boxster Spyder

Packendes Gestühl: Die Schalensitze lassen den Spyder-Piloten mit seinem Auto verschmelzen.

Das Sportfahrwerk sorgt für ausreichend straffes, bodennahes Fahrverhalten. Der Standard-Sprint auf 100 km/h soll dem Boxster Spyder in nur 4,5 Sekunden gelingen, sein Top-Speed beträgt 290 km/h. Wer auf medialen Luxus nicht verzichten möchte, kann das Porsche Communication Management (PCM) inklusive Sonderfunktionen optional bestellen. Der Innenraum kommt Boxster- und Cayman-Fans äußerst vertraut vor. Ins Auge fällt jedoch sofort das neue Sportlenkrad, das mit 36 cm Durchmesser wunderbar griffig und dynamisch ist. Ein wahrer Hand-Schmeichler! Die Sportschalensitze (halb Alcantara, halb Rindsleder) mit den ultra-hohen Seitenwagen lassen einen mit dem Wagen verschmelzen. Da möchte man direkt ab auf die nächste Rennstrecke. Doch deutsche Kunden müssen sich noch bis Juli 2015 vertrösten, dann geht der Porsche Boxster Spyder zu Preisen ab 79.945 Euro auf die Piste und ist damit der teuerste Boxster. Kult gepaart mit enormer Sportlichkeit hat eben seinen Preis.

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Cabrio Sportwagen

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