Porsche Carrera GT

Porsche Carrera GT Porsche Carrera GT

Porsche Carrera GT

— 04.07.2002

Super-Porsche made in Leipzig

Die Entscheidung ist gefallen: Porsches Super-Sportwagen Carrera GT läuft ab Mitte 2003 in Leipzig vom Band.

Porsche hat sich für Leipzig entschieden: Der neue Super-Sportwagen Carrera GT wird in dem neuen Porsche-Werk vom Band laufen, in dem ab Herbst auch der Geländewagen Cayenne gefertigt wird. Wie die Porsche AG am Donnerstag (4.7.) in Stuttgart mitteilte, werden in Leipzig zu den 300 bisher geplanten weitere 70 neue Arbeitsplätze entstehen. Porsche-Chef Wendelin Wiedeking fällte die Entscheidung aus gutem Grund: Das Stammwerk in Stuttgart, in dem bereits die Baureihen 911 und Boxster gebaut werden, ist komplett ausgelastet. Das neue Werk in Leipzig hat dagegen noch freie Kapazitäten. "Das Gelände ist zu groß, um dort nur ein Auto zu bauen", kommentierte Wiedeking.

Der Motor des Carrera GT kommt allerdings aus dem Stammwerk in Zuffenhausen. Porsche-Chef Wendelin Wiedeking unterstrich die Philosophie des Hauses, dass mit dem Motor das Herz eines Porsche aus Zuffenhausen kommen muss. Die Konstruktion des Carrera GT basiert auf reiner Renntechnik. Das gilt sowohl für das Chassis und das Fahrwerk als auch für den neuen V10-Saugmotor und das Sechsgang-Schaltgetriebe. Mit 5,5 Liter Hubraum, einem Drehmoment von 600 Newtonmeter und 558 PS erreicht der Carrera GT Spitzengeschwindigkeiten von über 330 km/h.

Vom neuen Porsche sollen ab der Markteinführung in der zweiten Hälfte 2003 insgesamt 1000 Exemplare vom Band rollen. Geplant ist eine Produktion von täglich zwei bis drei Fahrzeugen. Der Hochleistungssportwagen ist nicht nur pfeilschnell, sondern hat auch einen sagenhaften Preis. Für den offenen Überflieger muss man zwischen 350.000 und 400.000 Euro hinlegen.

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