Porsche Cayenne (2017): Erlkönig

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Porsche Cayenne (2017): Vorschau, Erlkönig

— 13.09.2016

Der Cayenne bleibt ein Bulle

Porsche arbeitet an der dritten Generation des Cayenne. Auf den ersten Blick bleibt vieles beim Alten, doch unterm Blech ändert sich einiges.

Auch die dritte Generation des Porsche Cayenne basiert auf der Plattform des Audi Q7, auf der inzwischen auch der Bentley Bentayga aufbaut. Jetzt sind Erlkönigfotos eines frühen Prototypen des neuen Cayenne aufgetaucht. Aus der Distanz sieht er dem aktuellen Cayenne der Baureihe 92A zum Verwechseln ähnlich. Das täuscht allerdings etwas, denn bei genauerem Hinsehen fallen die sportlichere Dachlinie und die minimal stärker ausgestellten Radhäuser auf – das SUV kommt komplett neu!
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Das Heck orientiert sich am kleineren Bruder Macan.

Bullig bleibt der Cayenne aber trotzdem: Das Heck könnte nach Macan-Vorbild breiter ausfallen, auch Rückleuchten im 3D-Design sind denkbar. Trotz der stattlichen Größe soll das SUV zum Modelljahr 2018 abspecken. Bis zu 300 Kilogramm sollen durch Aluminium-Bauteile eingespart werden. Im Innenraum orientiert sich das SUV stark am neuen Porsche Panamera.

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Das Fahrwerk mit sportlich abgestimmten Luftfedern, elektromechanischer Wankstabilisierung und Allradlenkung gibt sich Porsche-spezifisch. Während Audi beim Q7-Plug-in-Hybriden auf Diesel setzt, favorisieren Bentley und Porsche Benziner. Vierzylinder und ein reiner Elektroantrieb sind für den nächsten Cayenne vorläufig nicht geplant. Vorgestellt wird das Dickschiff Ende 2017, spätestens Anfang 2018 rollt es zum Händler.

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Cayenne für unter 10.000 Euro? Kein Problem!

Der erste Cayenne (9PA) kam 2002 auf den Markt und wurde bis 2010 gebaut (von 240 PS bis 550 PS). Frühe Modelle (bis 2005) mit hohen Laufleistungen gibt es schon deutlich unter 10.000 Euro. Aber Vorsicht, die Unterhaltskosten sind extrem hoch. Zudem verschleißen Reifen und Bremsen vergleichsweise schnell. Weniger runtergerockte Modelle mit gut 100.000 Kilometern auf der Uhr stehen ab 13.000 Euro beim (freien) Händler oder Privatmann. Das erste Facelift für den Cayenne gab es 2007, der Diesel ist seit 2009 im Angebot und wertstabiler als die durstigen Benziner. Vernünftige Facelift-Modelle beginnen bei rund 20.000 Euro. Deutlich teurer ist die seit Mitte 2010 erhältliche zweite Generation des Porsche Cayenne (92A). Die ist als Gebrauchter ab etwa 38.000 Euro zu haben. Im Herbst 2014 bekam Generation Zwei ein Facelift. Die noch jungen gebrauchten Porsche Cayenne sind ab etwa 60.000 Euro zu haben. Für alle Cayenne gilt: Hohe Unterhaltskosten stehen Bestnoten beim TÜV-Report gegenüber. Tipp: Nur regelmäßig bei Porsche gewartete Cayenne kaufen.

Porsche Cayenne (2017): Alle Infos

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Autoren: Jan Götze, Georg Kacher, Michael Gebhardt

Stichworte:

Prototyp SUV

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