Porsche Cayenne S Transsyberia

Porsche Cayenne S Transsyberia Porsche Cayenne S Transsyberia

Porsche Cayenne S Transsyberia

— 17.04.2007

Edel-SUV für Sibirien

6600 Kilometer, 14 Etappen: Mit dem limitierten Cayenne S Transsyberia sollen Abenteurer auf schnellstem Weg von Moskau nach Ulaanbaatar kommen. Und gern noch weiter.

Dass der Porsche-Nobel-Hobel Cayenne S durchaus geländegängig ist, ist hinlänglich bekannt. Dass das 385-PS-SUV jedoch zum kernigen Rallye-Sportler taugt, ist den meisten neu. Mit dem Cayenne S Transsyberia wollen die Zuffenhausener jetzt die uneingeschränkten Offroad-Fähigkeiten ihres gerade überarbeiteten Allradlers beweisen. Erster Einsatz des modifizierten Edel-Allradlers soll die 2007er-Auflage der Transsyberia-Rallye (2. bis 17. August) sein. Auf der 6600 Kilometer langen Strecke von Moskau nach Ulaanbaatar (Mongolei) muss sich der Spezial-Porsche mit Gelände-Urgetümen wie Toyota Landcruiser und Hummer H1 messen.

Private Teams haben gezeigt, wie's geht

Mit 385 PS wühlt sich der Cayenne S Transsyberia durch die Wüste.

Bereits 2006 hat der Cayenne S bei der Rallye einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Eingesetzt von zwei Privatteams, fuhr die Serienversion auf die Plätze eins und zwei. Das hat die Zuffenhauser offensichtlich angespornt: Zum Stückpreis von 135.000 Euro stellt Porsche eine Kleinserie von 26 Fahrzeugen auf die Räder, die speziell für Langstrecken-Rallyes bestimmt ist. Die Wagen verfügen unter anderem über grobstollige Spezial-Offroadreifen, Sicherheitskäfig, kürzere Achsübersetzung, Quersperre, verstärkte und erweiterte Unterbodenverkleidung sowie verstärkte Querlenker an der Vorderachse. Die Motorleistung des Achtzylinders bleibt mit 385 PS unverändert.

Sicherheit beim Rallye-Einsatz

Safty First: Im Rallye-Cayenne sorgt ein Überrollkäfig für mehr Sicherheit.

Ganz dem Extremsport verschrieben, verzichtet der Transsyberia auf alles Unnötige, trumpft aber mit allen erdenklichen Sicherheits- und Rallye-Features auf: Verstärkungen in den A- und B-Säulen und ein Überroll-Käfig sorgen für Sicherheit, der Verzicht auf Rückbank, Innenverkleidungen, Dämmmaterialien und Leichtbau-Sportsitze sorgt für Gewichtseinsparung. Außerdem flog die Zentralverriegelung raus. Statt Griffen gibt es drinnen Schlaufen.

Ausrüstung für jede Lebenslage

Brötchenholen oder zum Shoppen fahren sind des Transsyberias' Sache nicht. Stattdessen gibt es Rallye- und Outdoor-Equipment satt. Navi und Tripmaster-Computer sorgen für optimale Orientierung, nach innen verlegte Steuergeräte,

Alles an Bord: Ersatzräder, Zelte, Wagenheber, Seilwinde und und und ...

neu verlegte Leitungen und ein Zentralschalter für die Bordelektrik stehen für absolute Kontrolle vom Cockpit aus. Um bei schnellen Flussdurchfahrten das Eindringen von Wasser in den Ansaugtrakt zu verhindern, wanderte die Luftansaugung für den Motor oben auf die Motorhaube. Mit einem Schnorchel kann sie bis auf Dachhöhe gelegt werden. Ebenfalls dem harten Extrem-Einsatz verschrieben: der Verzicht auf die Fußfeststellbremse zu Gunsten einer rallye-tauglicheren Handbremse, die verstärkte und erweiterte Unterbodenverkleidung aus Aluminium sowie zusätzliche Verkleidungen aus Edelstahl für die Auspuff-Endtöpfe, vier Zusatzscheinwerfer auf dem Dach, eine Seilwinde, zwei 20-Liter-Reservekanister, zwei Zweimann-Zelte,

Sportlook: Die Lackierung soll an den Porsche 911 GT3 RS erinnern.

ein Offroad-Wagenheber, Transportboxen, zwei Reserveräder, Isomatten, vier Spanngurte, eine Axt, ein Arbeitsscheinwerfer und vier Abschleppösen.

Extrovertierter Zuffenhausener

Der Taiga-Bezwinger zeigt mit Dachkantenspoiler, Bug- und Heckblende aus Edelstahl und der an den Porsche Carrera GT3 RS erinnernden Orange-Schwarz oder Orange-Silber-Lackierung die Werks-Gene. Dazu passend: die Cayenne-S-Transsyberia-Schriftzüge an den Seiten.

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