Porsche Cayenne S Transsyberia

Porsche Cayenne S "Transsyberia" (2008) Porsche Cayenne S "Transsyberia" (2008)

Porsche Cayenne S Transsyberia

— 08.09.2008

Der Cayenne fürs Grobe

Porsche zeigt auf der Paris Motor Show 2008 den Cayenne S Transsyberia - die zivile Version des mehrfachen Rallye-Champions: 253 km/h schnell, 405 PS stark, 77.558 Euro teuer.

Von Moskau ins mongolische Ulan Bator: 7200 Kilometer Staub, Schlamm und Strapazen – für den Porsche Cayenne war das auch dieses Jahr kein nennenswertes Hindernis. Drei Mal in Folge holte ein Porsche bei der Marathon-Rallye Transsyberia den Gesamtsieg. Auf der Paris Motor Show 2008 steht jetzt die Straßenversion: Der Cayenne S Transsyberia kommt Anfang 2009 in den Handel. Für Vortrieb sorgt die leistungsoptimierte Variante des 4,8-Liter-Saugmotors aus dem Cayenne GTS. Mit 405 PS und 500 Nm Drehmoment stürmt das Gelände-Geschoss in 6,1 Sekunden auf Tempo 100, erst bei 253 Sachen ist Schluss. Auch optisch gibt sich das Rallye-SUV nicht gerade zurückhaltend: Vier Farbkombinationen haben die Zuffenhauser als sondermodellwürdig erkoren. Neben den auffälligen Wettbewerbs-Versionen schwarz/organge und silber/orange gibt es die eher dezenten Varianten schwarz/grau und grau/silber.

Vier Farbkombinationen und optionales Offroad-Technik-Paket

Dezentes Grau, aber jede Menge Dampf unter der Haube: Wer sich traut, kann mit bis zu 253 Sachen durch den Staub preschen.

Wie der Serien-Cayenne-S steht der Transsyberia auf 18-Zoll-Rädern. Eine Niveauregulierung passt die Bodenfreiheit nach Wunsch an, gegen Aufpreis kann ein Offroad-Technik-Paket  geordert werden. Mit dem fühlt sich der luftgefederte Cayenne auch abseits der Straße so richtig zu Hause: Differenzialsperre für die Hinterachse, Schweller- und Motorschutz sowie Schutzplatten für Tank und Hinterachse – diese Zutaten härten das SUV zusätzlich ab. Einziger Wermutstropfen: Die coolen Dachscheinwerfer werden beim Kauf auf Wunsch mitgeliefert, sind auf deutschen Straßen aber nicht zugelassen. Ganz billig ist der Offroad-Spaß natürlich nicht: Mindestens 77.558 Euro werden für den Cayenne S Transsyberia fällig – gut 10.000 Euro mehr als für den zivilen Cayenne S. Wen es tröstet: Der Genspender GTS kostet knapp 500 Euro mehr als das Sondermodell.

Autor: Jan Kretzmann

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