Porsche Cayman GT4: Genf 2015

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Porsche Cayman GT4: Genf 2015

— 04.02.2015

Dieser Cayman ist die Spitze

Porsche stellt den neuen Cayman GT4 vor. Das Topmodell der Baureihe hat noch mehr Rennsport-Gene und ist der schnellste Cayman aller Zeiten.

Video: Porsche Cayman GT4 (2015)

Leistung rein, Luxus raus

Porsche stellt auf dem Genfer Autosalon 2015 den neuen Cayman GT4 vor. Dabei handelt es sich um das künftige Topmodell der Baureihe. Und erstmals erhält ein Cayman den Ritterschlag der GT-Bezeichnung, die bisher dem großen Bruder 911 vorbehalten war (GT3, GT2, etc.). Im Gegensatz zum 911 GT3 verfügt der Cayman GT4 über ein manuelles Schaltgetriebe. Daher ist es nicht unwahrscheinlich, dass Schalt-Freunde vom stets mit Doppelkupplung ausgerüsteten GT3 zum Cayman abwandern werden. Genug Leistung bringt der neue GT4 ebenfalls mit. Dank der Kurbelwelle aus dem 911-S-Modell stieg der Hubraum von 3,4 auf 3,8 Liter. Mit 385 PS blieb allerdings noch ein kleiner Respektabstand von 15 PS zum Porsche 911 S. Ende März 2015 startet der Verkauf. Exakt 85.776 Euro müssen Kunden für den GT4 hinblättern – rund 12.000 Euro mehr als für den Cayman GTS mit Schaltgetriebe.

Nordschleifen-Zeit auf 911-Turbo-Niveau

Porsche verspricht eine Rundenzeit von 7:40 Minuten auf der Nordschleife. Das ist beinahe 911-Turbo-Niveau.

In der Aufpreisliste finden sich lupenreine Sportwagen-Accessoires wie die Keramikbremsanlage, Vollschalensitze aus kohlefaserverstärktem Kunststoff, ein spezielles Sport-Chrono-Paket inklusive neuer Track Precision App sowie ein Clubsport-Paket. Darin enthalten: ein Überrollkäfig, 6-Punkt-Gurte für den Fahrer, ein Feuerlöscher sowie eine Vorrüstung für den Batteriehauptschalter. Mit oder ohne Clubsport-Paket – der Sprint auf 100 km/h soll laut Porsche in 4,4 Sekunden absolviert sein. Als NEFZ-Verbrauch nennt Porsche 10,3 Liter pro 100 Kilometer. Mit einer Spitze von 295 km/h verpasst der Cayman zwar knapp die 300-km/h-Marke, lässt aber dennoch die meisten Konkurrenten in seinem Umfeld hinter sich. Noch beeindruckender klingt die Rennstreckenperformance: Genau 7:40 Minuten gibt Porsche als Zeit für eine schnelle Runde auf der Nürburgring-Nordschleife an und umschreibt das als "neue Referenz in seinem Marktsegment". Nicht ganz zu Unrecht, denn mit dieser Zeit würde der GT4 fast schon das Niveau des Porsche 911 Turbo erreichen.

Mehr Abtrieb für den Cayman

Um den Cayman GT4 für die Rennstrecke vorzubereiten, haben die Entwickler auch das Fahrwerk feinjustiert. Die Tieferlegung beträgt 30 Millimeter, die Bremsanlage soll nahezu komplett aus Komponenten des 911 GT3 bestehen. Für Abtrieb sorgt vor allem ein großer Heckspoiler, der ein wenig provisorisch wirkt, dafür umso authentischer.

Alcantara-Rennflair im Innenraum

Der Innenraum begeistert mit viel Alcantara und dem knackig-kurzen Schaltstock des Sechsganggetriebes.

Wer auf die optionalen Vollschalensitze verzichtet, nimmt im Cayman immerhin auf stark konturierten Sportsitzen Platz. Für genügend Halt sollte im Innenraum generell gesorgt sein. Denn: Die Sitzflächen, der Schaltsack, die Türverkleidungen, die Mittelarmlehne sowie die Unterseite des Armaturenbretts und das Sportlenkrad sind mit griffigem Alcantara überzogen. Dazu gibt es farbige Doppelnähte in Kontrast- oder Wagenfarbe. Der Cayman GT4 kann ab sofort bestellt werden.

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