Porsche Cayman: Tuning von Delavilla — 28.11.2011
Kleiner Carrera GT
Denken wir an französische Autos, erscheint meist die kultige Ente vor dem geistigen Auge. Mit der hat der von Delaville aufgemotzten Porsche Cayman natürlich so gar nichts gemein. Eben nur, dass er aus Frankreich kommt.
Allein die Tatsache, dass ein französischer Tuner sich einem
Porsche widmet, ist an Exotik kaum zu toppen. Die Manschaft von Delavilla aus der Region Rhône-Alpes schafft es mit dem Cayman R1 aber doch. Die optischen Reize der Zuffenhausener Ausgangsbasis haben dank umfangreicher Bespoilerung ganz wesentlich hinzugewonnen. Neben den markanten Änderungen an Front und Heck fällt vor allem die Flanke des Cayman auf, erinnert sogar an den deutlich stärkeren Bruder Carrera GT. Zwischen vorderem und hinterem Kotflügel macht sich nun eine dreidimensionale Sicke breit. Die neue Oberflächenkontur nimmt zusätzlich beide Türen auf und sorgt so für einen Aha-Effekt beim Öffnen der Einstiege.
Exklusive Optik: Tuner Delaville sorgt beim Cayman für gewaltiges Überholprestige. Und auch am Heck lässt man nicht locker.
Dieses ungewöhnliche Erscheinungsbild konnte freilich nur dadurch realisiert werden, dass die komplette Außenhaut des
Porsche Cayman verbreitert wurde: vorne um 120 Millimeter, hinten um 180 Millimeter. Passend dazu stellt Delavilla den Cayman, der hausintern die Bezeichnung R1 bekam, auf 20 Zoll große Räder. Auf Wunsch kommt ein Sportfahrwerk dazu. Die Scheinwerfer und Rücklichter behalten ihre Serienform und harmonieren bestens mit dem Delaville-Breitbau. Bleibt noch die nicht ganz unwichtige Frage nach der Leistung des R1. Laut Tuner stehen drei Power-Kits mit folgenden Kennzahlen bereit: 340 PS, 385 PS und 420 PS. Wobei die stärkste Leistungsstufe ausschließlich für den Einsatz auf der Rennstrecke bestimmt ist.
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