Porsche legt Bilanz vor

Porsche Cayenne Porsche Cayenne

Porsche legt Bilanz vor

— 04.12.2002

Kleiner Schwächeanfall

In den ersten vier Monaten des Geschäftsjahres 2002/2003 verzeichnete Porsche ein leicht abgeschwächtes Wachstum.

Von August bis November 2002 erhöhte sich bei Porsche der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum "nur" um 3,1 Prozent auf 1,31 Milliarden Euro. Der Absatz blieb etwa konstant bei 14.717 Fahrzeugen. Vom neuen Geländewagen Cayenne, der Samstag (7.12.) auf den Markt kommt, wurden 327 Einheiten für die Händlereinführung verkauft.

Mit Hilfe des Cayenne will der Sportwagen-Hersteller seine Rekordfahrt fortsetzen. "Der Cayenne verkörpert sicherlich die größte Herausforderung, der sich das Unternehmen in seiner Geschichte je zu stellen hatte", sagte Porsche-Chef Wendelin Wiedeking bei der Bilanzvorlage am Mittwoch in Stuttgart. Der sportliche Offroader soll Umsatz und Absatz auf neue Höchstwerte katapultieren und den Gewinn weiter steigern.

Es gebe mehr als 100.000 "heiße Interessenten" für das neue Auto, meinte Wiedeking. "Und nach allem, was wir in der Zwischenzeit wissen, haben wir die voraussichtliche Jahresproduktion von 25.000 Einheiten bereits fest verkauft." Bei seinen anderen Modellen rechnet Porsche im laufende Geschäftsjahr mit weniger verkauften Sportwagen der Baureihe 911 und mindestens einem konstantem Niveau beim überarbeiteten Boxster.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2001/2002 steigerte Porsche den Umsatz um 9,4 Prozent auf 4,86 Milliarden Euro und den Jahresüberschuss um 70,8 Prozent auf 462 Millionen Euro. Der Absatz lag bei 54.234 ausgelieferten Sportwagen und war damit leicht rückläufig. Allerdings konnte Porsche von mehr Verkäufen des teureren 911er profitieren.

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