Porsche Mission E (2019)

Porsche Mission E Porsche Mission E Porsche Mission E

Porsche Mission E / Elektro-Studie / Pajun / J1 (2019): Vorstellung

— 20.06.2016

Der E-Porsche bleibt cool

Porsche entwickelt sein erstes reines E-Auto: den Mission E. AUTO BILD verrät, warum der Elektro-Sportler beim Beschleunigen cooler bleibt als ein Model S.

Video: Porsche Mission E Concept (IAA 2015)

Erster Elektro-Porsche

Porsche wird vollelektrisch. Der Porsche-Aufsichtsrat hat bereits grünes Licht für den Bau des Mission E (Code J1) gegeben, den die Zuffenhäuser auf der IAA 2015 präsentierten. Schon Ende des Jahrzehnts soll der rein elektrisch betriebene Viersitzer in Serie gehen. Die Erwartungen sind hoch. Jetzt hat ein Entwickler einen Seitenhieb auf Tesla vom Stapel gelassen. Gegenüber automobilemag.com hat der nicht direkt an der Entwicklung des Mission E beteiligte Ingenieur verraten, was der E-Porsche besser können soll als sein wohl größter Gegner, der Tesla Model S. Demnach soll der Mission E wieder und wieder hart beschleunigt werden können, ohne dass die Batterie oder das System überhitzen. Laut dem Entwickler soll das Model S im "Wahnsinn-Modus" die Batterie nach zwei Volllaststarts geleert haben. Neben der Technik ist auch die Optik des Mission E ein Grund für Spekulationen. Es bleibt abzuwarten, wie stark sich das Produktionsmodell optisch an das Concept Car anlehnt. Die nur 1,30 Meter hohe Studie nimmt zumindest einige Porsche-typische Design-Kniffe auf. Da wären zum Beispiel die typischen Vierpunkt-Scheinwerfer, die im Mission E über Matrix-LED-Technologie verfügen. Die flache Fronthaube erinnert in Kombination mit den Kotflügeln an den 918 Spyder und die Vertiefung im Dach kennen wir bereits vom aktuellen 911 GT3 RS. Die Felgen sind aus Carbon.

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Vorne messen sie 21 Zoll, hinten 22 Zoll. Optisches Highlight sind die gegenläufig öffnenden Türen des Mission E. Über eine B-Säule verfügt der Elektro-Sportler nicht. Auch die klassischen Rückspiegel entfallen: Für eine bessere Aerodynamik blicken Kameras nach hinten.

Die Stars der IAA 2015

Der Mission E deutet Gesten und Blicke

Die Türen öffnen gegenläufig. Auf die B-Säule verzichtet der Mission E.

Auf einen Getriebetunnel mussten die Designer bei der Innenraumgestaltung keine Rücksicht nehmen – Elektroantrieb sei dank. Die Batterien hat Porsche unter der Fahrgastzelle auf ganzer Länge zwischen den Achsen platziert. Die Insassen sitzen auf vier Einzelsitzen, deren Formgebung sich an Rennschalen orientiert. Die Bedienung des Concepts geschieht über Blick- und Gestensteuerung sowie über Hologramme. Infotainment, Navigation, Klimaanlage und Fahrzeugeinstellungen lassen sich über Apps anwählen – dafür steht auch, im Gegensatz zur Gestensteuerung fast schon traditionell, ein Touchscreen in der Mittelkonsole zur Verfügung. Eine Kamera überwacht die Blickrichtung und die Körperhaltung des Fahrers. Mit diesen Daten richtet der Mission E die 3D-Darstellung der Instrumente auf das Sichtfeld des Fahrers aus.
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800-Volt-Technik für fixes Laden

Allradantrieb und Allradlenkung: Die Nordschleife soll der Mission E in unter acht Minuten umrunden.

Im Mission E verbaut Porsche 800-Volt-Technik. Mit ihr lässt sich laut Hersteller die Ladezeit drastisch senken: Für eine 80-prozentige Ladung (für 400 Kilometer) muss der Porsche lediglich 15 Minuten ans Stromnetz gehängt werden – einen 800-V-Anschluss vorausgesetzt. Zwei E-Motoren, ähnlich denen im LeMans-Sieger 919 Hybrid sorgen im E-Porsche für den Vortrieb. Ihre Leistung gipfelt bei über 600 PS. Sie werden per bedarfsgesteuertem Allradantrieb mit Torque Vectoring auf die Straße gebracht. Porsche gibt für den Sprint auf 100 km/h eine Zeit von 3,5 Sekunden an. In unter zwölf Sekunden soll der Mission E aus dem Stand auf 200 km/h beschleunigen. Auf der Nordschleife unterbietet er die acht-Minuten-Marke, so Porsche.

Autor: Peter R. Fischer

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Sportwagen

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