Porsche Mission E / J1 (2019): Vorschau

Porsche Mission E / J1 (2019): Vorschau

— 11.10.2017

E-Porsche bleibt studiennah

2019 geht der erste Elektro-Porsche unter dem Namen Mission E an den Start. AUTO BILD hat alle Infos, Erlkönigbilder und eine neue Zeichnung!

Porsche arbeitet mit Hochdruck am vollelektrischen Mission E. Nun ist die wahre Grundform des ersten vollelektrischen Porsche erkennbar: Beim Außendesign orientiert sich Porsche offenbar recht nah an der 2015 vorgestellten Studie des Mission E. Die noch abgeklebten Scheinwerfer geben zwar noch keinen Blick auf die spätere Leuchtengrafik, insgesamt ähneln die Proportionen der Front aber sehr der Studie. Auch die Dachlinie bleibt nahezu unangetastet, wobei sich nicht final sagen lässt, ob das Dach die Vertiefung vom GT3 RS behält – beim Erlkönig ist der Bereich noch abgeklebt.

Durchgehendes Leuchtband stammt von der Studie

Alles Fake: Die Auspuffblenden in der hinteren Stoßstange des Erlkönigs dienen nur der Täuschung.

Die gegenläufig öffnenden Türen der Studie sind anscheinend Geschichte, auch verfügt der Erlkönig über eine klassische B-Säule. Ob der Prototyp aber die beim Konzept so hochgelobte Dachhöhe von 1,30 Meter beibehält, ist auf den Fotos nicht zu erkennen. Auch die Rückleuchten mit dem von Panamera und Cayenne bekannten durchgehenden Leuchtband wurden von der früheren Studie übernommen. Sie sind verhältnismäßig schmal und mit separaten LED-Einheiten ausgestattet. Die Auspuffblenden in der hinteren Stoßstange des Erlkönigs dienen nur der Täuschung. Bei flüchtiger Betrachtung soll nichts auf einen vollelektrischen Porsche hinweisen.

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800-Volt-Technik für fixes Laden

Wenn der rein elektrisch betriebene Porsche Mission E 2019 in Serie geht, wird 800-Volt-Technik zum Einsatz kommen. Mit ihr lässt sich laut Porsche die Ladezeit drastisch senken: Für eine 80-prozentige Ladung (400 Kilometer Reichweite) muss der Wagen lediglich 15 Minuten ans Stromnetz gehängt werden – einen 800-Volt-Anschluss vorausgesetzt. Zwei E-Motoren, ähnlich denen im Le Mans-Sieger 919 Hybrid, sorgen im E-Porsche für den Vortrieb. Die Leistung gipfelt bei über 600 PS, die per bedarfsgesteuertem Allradantrieb mit Torque Vectoring auf die Straße gebracht werden. Porsche gibt für den Sprint auf 100 km/h eine Zeit von 3,5 Sekunden an. In weniger als zwölf Sekunden soll der Mission E aus dem Stand auf 200 km/h beschleunigen. Auf der Nordschleife unterbiete er die Acht-Minuten-Marke, so Porsche.

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Zudem soll der Viersitzer einen entscheidenden Vorteil gegenüber Hauptkonkurrent Tesla haben: Gegenüber automobilemag.com hat ein nicht direkt an der Entwicklung des Mission E beteiligter Ingenieur verraten, was der E-Porsche besser können soll als sein wohl größter Gegner, der Tesla Model S. Demnach soll der Mission E wieder und wieder hart beschleunigt werden können, ohne dass die Batterie oder das System überhitzen.

Der Mission E deutet Gesten und Blicke

Allradantrieb und Allradlenkung: Die Nordschleife soll der Mission E in weniger als acht Minuten umrunden.

Auf einen Getriebetunnel mussten die Designer bei der Innenraumgestaltung keine Rücksicht nehmen – Elektroantrieb sei Dank. Die Batterien hat Porsche unter der Fahrgastzelle auf ganzer Länge zwischen den Achsen platziert. Die Insassen sitzen auf vier Einzelsitzen, deren Formgebung sich an Rennschalen orientiert. Die Bedienung des Concepts geschieht über Blick- und Gestensteuerung sowie über Hologramme. Infotainment, Navigation, Klimaanlage und Fahrzeugeinstellungen lassen sich über Apps anwählen – dafür steht auch, im Gegensatz zur Gestensteuerung fast schon traditionell, ein Touchscreen in der Mittelkonsole zur Verfügung. Eine Kamera überwacht die Blickrichtung und die Körperhaltung des Fahrers. Mit diesen Daten richtet der Mission E die 3D-Darstellung der Instrumente auf das Sichtfeld des Fahrers aus.

Porsche Mission E / J1 (2019): Vorschau

Autoren: Peter R. Fischer, Jan Götze, Andreas Huber

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