Matthias Müller

Porsche: Pläne für neue Modelle

— 15.10.2012

Neuer Porsche im Ferrari-Segment?

Porsche-Chef Matthias Müller liebäugelt weiter mit einem neuen Luxussportler zwischen dem 911 GT2 RS und dem 918 Spyder. Doch auch die Variantenvielfalt der bestehenden Baureihen soll aufgefächert werden.

(dpa) Porsche denkt weiterhin laut über einen neuen Luxussportler oberhalb der teuersten 911-Version nach. "Ein extrem leistungsfähiger Mittelmotor-Sportwagen könnte die Lücke zwischen dem 911 GT2 RS und dem 918 Spyder schließen", sagte Porsche-Chef Matthias Müller dem "Handelsblatt" (Montag, 15. Oktober 2012). Mit einem Preis zwischen 300.000 und 400.000 Euro läge dieses Modell oberhalb des bisher leistungsstärksten Porsche mit Straßenzulassung, dem etwa 240.000 Euro teuren 911 GT2 RS. Darüber ist die Preislücke nach den aktuellen Porsche-Plänen groß, denn am Ende der Fahnenstange liegt der geplante Supersportwagen 918 Spyder mit rund 750.000 Euro.

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Porsche hegt schon seit längerem Pläne für ein neues Modell im Ferrari-Segment. Auch wenn die Margen in diesen Bereichen enorm sind, sind die Stückzahlen für die Schwaben zu vernachlässigen, weil es sich nur um einige Hundert Fahrzeuge handelt. Porsches Absatzziel der 200.000 Autos bis 2018 entscheiden Volumenmodelle wie der Cayenne.

Porsche Panamera Sport Turismo

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Müller bekräftigte dabei die Strategie, die Variantenvielfalt der bestehenden Baureihen weiter aufzufächern. Er sagte dem Blatt: "Die Idee, auf einem Basismodell weitere Varianten aufzusetzen, werden wir auch auf andere Modellreihen übertragen." Er denke dabei vor allem an die jüngste Baureihe Panamera. Der jüngst in Paris als Konzeptstudie vorgestellte Kombi solle den Anfang machen. "Die nächste Generation des Panamera wird voraussichtlich noch sportlicher und coupéhafter, dann ist daneben Platz für ein solches Modell", sagte Müller.

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Er bekräftigte auch das Ziel, trotz der beginnenden Absatzkrise in Europa auch 2013 weiter zuzulegen – auch wenn sich die Probleme schon heute abzeichneten und eine langsamere Gangart versprächen. "Deshalb gehen wir davon aus, dass wir unser für 2013 geplantes Wachstum zwar etwas dämpfen, am Ende aber die 2012-Zahlen übertreffen werden."

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