Porsche plant Hybrid-Cayenne

Porsche senkt CO2-Ausstoß

Porsche plant Hybrid-Cayenne

— 05.03.2007

Rasen ohne Reue?

Sauberer, sparsamer, trotzdem schnell: Porsche dreht an der CO2-Schraube. Bis 2010 soll ein Cayenne mit Hybridantrieb beim Händler stehen.

Einen Porsche zu fahren galt bislang nicht gerade als Paradebeispiel für umweltfreundliche Fortbewegungsmethoden. Das ist nun mal so, wenn es der schwächste Sportler im Stall schon auf 245 PS bringt und das Turbo-SUV Cayenne gern mal etwas tiefer in den Tank schaut. Die Folge ist ein schlechtes Öko-Image in Zeiten heißer CO2-Debatten.

Dem wollen die Zuffenhausener Sportwagenbauer jetzt entgegenwirken und bei der Motorenentwicklung mehr auf den Umweltschutz achten. Lexus hat's vorgemacht und mit dem RX 400h gezeigt, dass sich mit Hilfe des Hybrid-Antriebs auch in PS-starken Geländewagen der Verbrauch auf ein moderates Niveau senken lässt. Bei Porsche feilt man deshalb gemeinsam mit Volkswagen an einer Hybrid-Variante des Cayenne, die "noch in diesem Jahrzehnt" auf den Markt kommen soll. Das auf Öko getrimmte SUV soll 30 Prozent weniger Kraftstoff verbrauchen und mit weniger als neun Litern auf 100 Kilometer auskommen.

Auch die Bioethanol-Trendwelle schwappt an Porsche nicht vorbei. Wie das Unternehmen mitteilte, seien bereits heute alle Motoren tauglich für Ethanol-Beimischungen, der Cayenne könne sogar mit bis zu 25 Prozent Ethanol betankt werden. Man arbeite an einem sogenannten Flexibel Fuel Vehicle (FFV), das sowohl mit Benzin als auch mit 85 Prozent Ethanol betrieben werden könne. Ehrgeizige Ziele haben sich die Porsche-Ingenieure auch bei den Emissionswerten gesetzt: Bereits ab 2008 sollen alle Motoren die für 2009 vorgeschriebene EU5-Abgasnorm erfüllen.

Autor: Jan Kretzmann

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