Porsche: Rechtsstreit in Indien
— 16.01.2013Haftbefehl gegen Porsche-Chef
Porsche-Chef Matthias Müller droht in Indien Ärger: Wegen angeblichen Betrugs und Erpressung eines Vertriebspartners hat ein Gericht Haftbefehl erlassen.
| Aktuell: Stellungnahme von Porsche |
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| In den Wirren um angebliche Haftbefehle aus Indien gegen führende Porsche-Manager hat der Autobauer die Vorwürfe als "unbegründet und haltlos" zurückgewiesen. Zudem betonte Porsche am 17. Januar 2013 in der ersten ausführlichen Stellungnahme zu dem Fall, dass die von seinem ehemaligen indischen Porsche-Importeur erwirkten Haftbefehle nur mit gerichtlichen Vorladungen vergleichbar seien, "um den benannten Personen die Gelegenheit zu geben, vor Gericht zu den erhobenen Vorwürfen Stellung nehmen zu können". Nach Überzeugung der Stuttgarter Volkswagen-Tochter ist der Vorgang ein verzweifelter Versuch des früheren Geschäftspartners, Druck in einem schon länger laufenden Rechtsstreit um das Ende der Zusammenarbeit aufzubauen. |
| Quelle: dpa |
Erstes Foto Porsche 918 Spyder
Ein Sprecher von Precision Cars erklärte, Porsche sei zufrieden gewesen, denn 2011 habe das Unternehmen monatlich 35 bis 40 Autos verkauft. Doch Ende April 2012 habe der Volkswagen-Konzern, zu dem Porsche mittlerweile gehört, den alleinigen Vertrieb übernommen. Die Haftbefehle wurden im November 2012 ausgestellt. Anwälte von Porsche hätten damals Kopien der Dokumente bekommen, so Chordia weiter. Ein Porsche-Sprecher in Stuttgart bestätigte, dass sich ihre Anwälte um den Fall kümmerten. Nach den Angaben aus dem indischen Bundeskriminalamt entscheide nach dem Gericht in Jaipur, wo sich der Firmensitz von Precision Cars befindet, das Innenministerium darüber, ob die Dokumente belastbar seien. Dann würden sie an das Außenministerium weitergereicht, die schließlich ein Auslieferungsersuchen an Deutschland schicken könnten.Vorstellung Porsche 911 GT3 Cup
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