Porsche sichert sich 19 Prozent von VW

Porsche sichert sich 19 Prozent von VW

— 07.10.2005

Es darf vollzogen werden

Das Bundeskartellamt gibt grünes Licht für den Zusammenschluß von Porsche und Volkswagen. 18,53 Prozent der VW-Aktien sind gesichert.

Nach dem Kauf von 10,26 Prozent der Volkswagen-Stammaktien hat sich Porsche inzwischen weitere 8,27 Prozent des Wolfsburger Konzerns gesichert. Summa summarum wird der Sportwagenhersteller nach dieser Transaktion noch im Oktober 2005 18,53 Prozent an Volkswagen halten und gilt dann als größter Einzelaktionär.

Porsche hat sich derweil gegen einen steigenden Kurs der VW-Stammaktien abgesichert und kann schließlich noch weitere 3,4 Prozent über den Markt erwerben. Die Schwelle von 30 Prozent soll allerdings nicht erreicht werden – an diesem Punkt müßte Porsche ein öffentliches Angebot zur Übernahme von Volkswagen abgeben.

Auch das Bundeskartellamt hat grünes Licht gegeben. Das angemeldete Zusammenschlußverfahren erfülle "nicht die die Untersagungsvoraussetzungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen", teilte die Behörde mit. Fazit: "Es kann vollzogen werden."

In welcher Form, entscheidet sich wohl nicht zuletzt am Montag: Dann tagt der VW-Aufsichtsrat und berät über die Personalie Ferdinand Piëch. Der Ex-VW-Boss und amtierende Aufsichtsratvorsitzende ist engstens mit Porsche verbandelt – familiär und geschäftlich. Um weitere Diskussionen über Interessenskonflikte auszuschließen, soll er seinen Hut nehmen, meldet die Financial Times Deutschland.

Autor: Michael Voß

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