Porsche und VW rufen zurück

Porsche und VW rufen zurück

— 25.05.2004

Gurt ohne Sicherheit

Porsche und VW beordern mehr als 100.000 Cayenne und Touareg zum Check in die Werkstatt – möglicher Defekt an den Gurtschlössern der Rücksitzbank.

Porsche lässt bei weltweit 40.848 Cayenne die Gurtschlösser an den Rücksitzen überprüfen. Grund: Der Achsbolzen, der eine feste Verbindung zwischen Gurtschloss und Verankerung schafft, kann sich durch eine fehlerhafte Vernietung aus dem Beschlag lösen – was den Gurt unbrauchbar machen würde.

Nach Auskunft des Lieferanten seien insgesamt rund 1000 fehlerhafte Gurtschlösser verbaut worden. Betroffen sind sämtliche Cayenne, Cayenne S und Cayenne Turbo, die vom 1. Oktober 2002 bis 17. Dezember 2003 vom Band liefen. Bei einem kostenlosen Werkstatt-Check sollen die Gurtschlösser überprüft und eventuell ausgetauscht werden. Das Gleiche gilt für weltweit 60.000, weitgehend baugleiche Volkswagen Touareg.

Dadurch, dass die Fahrzeuge weitgehend baugleich sind, teilen sie sich auch die möglichen Probleme. Ende Februar 2004 gab es bereits einen Gemeinschafts-Rückruf für Touareg und Cayenne – wegen eines Fehlers im Bremssystem (22.158 Cayenne, rund 6500 Touareg, gebaut vom 1. Oktober 2002 bis 19. Juli 2003).

Die Verantwortung für den aktuellen Rückruf übernimmt der Hersteller der Gurtschlösser, die Autoliv AB, Stockholm. Über die Kosten, die durch die Rückrufaktion entstehen, machte der schwedische Automobil-Zulieferer bislang keine Angaben.

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