Preis Aston Martin Rapide

— 09.02.2010

Bonds Familienkutsche

Würde James Bond Vater, dann müsste er den Aston Martin Rapide kaufen. Mit ihm lässt sich die Familie nämlich äußerst stilgerecht chauffieren. Jetzt wissen wir genau, was der schneidige Brite kostet.
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Von Stephan Bähnisch  James Bond ist ein Frauenheld. Nur ein einziges Mal legt er sich fest, im Streifen "Im Geheimdienst ihrer Majestät" lief der Geheimagent in den Hafen der Ehe ein. Leider hielt das junge Glück nicht lange an, Bonds Erzfeind Blofeld tötet die Gattin und machte eventuelle Familienpläne zunichte. Das war 1969. 41 Jahre später könnte sich Bond die Sache mit Ehe und Familie nochmal überlegen. Zumindest wäre ab Frühjahr 2010 das Transportproblem gelöst. Aston Martin bingt mit dem Aston Martin Rapide eine stilechte Familienkutsche auf den Markt. Das viersitzige Coupé steht dann für 180.000 Euro bei den Händlern. Die Eckdaten sind bekannt: zwölf Zylinder, sechs Liter Hubraum und 477 PS – da werden die Damen sicher schwach und die Herren zweifellos auch. 303 km/h Höchstgeschwindigkeit schafft der neue Aston, und wer dem V12 die Sporen gibt, kann in 5,3 Sekunden auf Tempo 100 preschen.
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Große Klappe, wenig dahinter: Der Rapide schluckt nur 301 Liter Gepäck.
Große Klappe, wenig dahinter: Der Rapide schluckt nur 301 Liter Gepäck.
Doch der Aston Martin Rapide erfüllt die Anforderungen des waschechten Familientransporters nur bedingt. Der Kofferraum schluckt 301 Liter, das kann ein Polo auch. Selbst bei umgeklappter Rückbank passen maximal 750 Liter rein, nicht viel für ein Auto, das neben dem Panamera auch gegen einen 7er BMW oder eine Mercdes S-Klasse antritt – und die schlucken über 200 Liter mehr. Und der Rapide muss sich mit einer Sechsgang-Automatik zufrieden geben, wo die Konkurrenz inzwischen acht Schaltstufen in petto hat. Auf Holz und Leder satt müssen die Passagiere nicht verzichten, wohl aber auf technische Helfer wie einen Abstandstempomat und Überhol- oder Spurhalteassistent. Den Kunden wird es egal sein. Wohl auch, dass der Rapide kein waschechter Brite ist: Gebaut wird der traumhafte Sportler für vier bei Magna Steyr in Graz, weil im Stammwerk in Gaydon keine Kapazitäten frei sind.
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rbommer,
15.02.2010 14:39Uhr
Dieses Design und die Technik des Porsches wären ein Traum... Eintrag melden
Viktoria Schimmelschmitt,
15.02.2010 13:14Uhr
Ist das der Anlass für eine neue, kreative Auto-Steuer: http://www.prcenter.de/NextiraOne-ein-Fall-fuer-den-Bundesrechnungshof-.111240.html. Das sieht nach einem Milliarden-Loch zulasten des Steuerzahlers aus. Eintrag melden
Simi,
13.02.2010 00:02Uhr
Cooles Auto,aber wegen des Preises stellt sich die Frage,wie oft man den Aston Martin Rapide auf den Straßen sehen wird. Eintrag melden
frankos,
12.02.2010 01:49Uhr
Beide Autos sind in technischer Hinsicht Sahnestückchen; aber im Vergleich zum Aston Martin Rapide wirkt das Design des Porsche Panamera für meinen Geschmack schon fast plump und bieder!

Dennoch wird der wunderschöne Brite wohl leider eine Rarität auf deutschen Straßen bleiben; ebenso wie der Maserati Quattroporte, der im AB-Bericht gar nicht erst als Konkurrent auftaucht! ... !
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gmathol,
11.02.2010 04:22Uhr
Meine deutschen Leibeigenen ermoeglichen mir einen ausufernden Lebensstil: teure Jets und Autos sind kein Problem mehr.

Die ergebenen Sklaven sind ja mit Hartz IV und Weniger zufrieden, die haben sogar nochmal Geld gesammelt um eine massiv goldene Statue, die mich in einem Aston Martin zeigt in Lebensgroesse aufzustellen. Natuerlich wird ein guter deutscher Leibeigener auch davor ein "Gebetchen" sprechen wollen.

Reich sein ist schoen! Speziell wenn es soviele Dummkoepfe gibt.
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