Hauptuntersuchung

Preisunterschiede bei Hauptuntersuchung

— 10.09.2012

Freie Werkstätten prüfen günstiger

Freie Werkstätten sind bei der Kfz-Hauptuntersuchung weitaus günstiger als Vertragswerkstätten. Bei einem Vergleich betrugen die Preisunterschiede fast 100 Prozent.

(dpa) Die Kfz-Hauptuntersuchung (HU) kann in Vertragswerkstätten fast doppelt so teuer sein wie in freien Werkstätten. Das hat die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen bei einem Preisvergleich von rund 40 Prüfstellen in der Rhein-Ruhr-Region festgestellt. Bei der Stichprobenuntersuchung lag der Durchschnittspreis für die HU zwischen 90 und 100 Euro. Am günstigsten war eine freie Werkstatt. Sie nahm für die Haupt- und Abgasuntersuchung eines VW-Dieselmodells aus dem Baujahr 2004 knapp 70 Euro. Eine Werkstattkette kostete 79 Euro. Beträge von 90 bis 100 Euro wurden zum Beispiel in Stationen von Prüforganisationen wie TÜV, Dekra oder GTÜ fällig. Am teuersten war die HU bei Vertragswerkstätten, dort kostete sie bis zu 120 Euro.
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Für Besitzer eines jüngeren Autos ist es tendenziell günstiger, die HU-Plakette zu erneuern. Da ein Bordcomputer bei vielen Fahrzeugen ab Baujahr 2006 den Schadstoff-Ausstoß überwache, bleibt dem Prüfer eine zeitintensive Abgasmessung erspart. Daher verlangen die Stationen der Prüforganisationen in diesem Fall bis zu 10 Euro weniger. Viele Vertragswerkstätten hingegen geben diese Ersparnis nach Erkenntnissen der Verbraucherschützer nicht an den Kunden weiter. 

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