Premiere Inifiniti M37/M56

Premiere Inifiniti M37/M56

— 15.08.2009

M steht für muskulös

Infiniti lässt sein Oberklasse-Modell unter der kalifornischen Sonne debütieren. Die dritte Generation der M-Klasse zeigt in Pebble Beach mächtig Muskeln und soll auch nach Deutschland kommen.

Müssen Audi, BMW und Mercedes jetzt zittern? Denn der Infiniti M hat sein konservatives Styling abgelegt und kommt ab Frühjahr 2010 richtig muskulös daher. Flach gestreckt mit sinnlichen Kurven ist er wesentlich sportlicher angelegt als der Vorgänger, das Heck darf sogar ein Bürzel als Spoiler tragen. Deutlich sind die Einflüsse der Studie Essence zu erkenen, die Anfang des Jahres in Genf stand. Premiere ist beim 59. Pebble Beach Concours d'Elegance (15. bis 16. August 2009) in Form einer virtuellen 3D-Videopräsentation. Sehr originell. In den USA ist der Vertreter zwischen oberer Mittelklasse und Oberklasse ein echter Konkurrent für den BMW 5er, Audi A6 oder die Mercedes E-Klasse. Und natürlich für die Toyota-Nobeltochter Lexus, die in den USA mit dem GS und LS gegen die Infiniti M-Klasse antritt.

Reichlich Luxus an Bord

Die Materialauswahl gefällt, das schwungvolle Cockpit ebenfalls.

Und nicht nur dort, denn die-M-Klasse soll auch zu uns kommen und markiert das Flaggschiff der Marke, die nach der IAA stärker in den Fokus treten will. Drei Motoren sind geplant, wobei der M37 dem Namen entsptrechend 3,7-Liter Hubraum hat und 320 PS leistet. Dieses Kraftpaket macht auch den Nissan 370Z munter. Noch kräftiger wird der M56, der einen V8 unter der Haube hat. Beide Benziner wurden überarbeitet und sollen vor allem sparsamer agieren als die Vorgänger. Für Europa ist auch ein V6-Turbodiesel vorgesehen, den Nissan-Allianzpartner Renault beisteuern könnte. Innen ist der Armaturenträger schwungvoll um die Passagiere gezogen, feines Leder und Holz sorgen für Oberklasse-Flair. Dazu verbaut Nissan in seinen Infiniti-Modellen traditionell alles, was gut und teuer ist. So hat der M einen Toten-Winkel-Assistenten mit Namen SCP-System (Side-Collision-Prevention System), der nicht nur vor anderen Fahrzeugen warnt, er lenkt sogar gegen, wenn eine Kollision droht. Die Einparkhilfe zeigt das Auto aus der Vogelperspektive in einem riesigen Display, der Lack repariert sich selbst. Ob das deutschen Kunden gefällt, muss der Infiniti M noch beweisen.

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