Premiere Mazda6

Premiere Mazda6 (Modell 2008) Premiere Mazda6 (Modell 2008)

Premiere Mazda6

— 11.09.2007

Variantenreicher Sechs

Bäng – die IAA öffnet ihre Pforten und Mazda legt als einer der Ersten vor: Der neue Mazda6 feiert Premiere. Mit Kombi, Limousine und Fließheck glänzen drei Karosserievarianten unter den Messe-Spots.

High Noon in Frankfurt. Am Mittag des ersten Pressetages der IAA 2007 schieben die Japaner die zweite Generation des Mazda6 ins Rampenlicht. Dreifach: als Kombi, Limousine und Fließheck. Schon der Anblick des neuen Sechsers soll nach dem Willen von Mazda für mächtig Kizuna ("starke Gefühle") sorgen. Für die Gestaltung der zweiten Sechser-Generation rief Mazda-Chef-Designer Youichi Sato die Parole "mutig und exquisit" aus. Ergebnis: VW Passat, Ford Mondeo und Opel Vectra müssen sich warm anziehen, denn der Kollege aus Fernost ist optisch ein Knaller. Dynamisch und aggressiv kommt er daher, strahlt der Konkurrenz mit frischem Blick entgegen: Die Frontscheinwerfer sind weiter nach oben gezogen und befreien das Sechser-Gesicht damit von jeglicher Langeweile. Im Vergleich zum Vorgänger ist der Neue um 65 Millimeter in die Länge gewachsen, 15 Millimeter ist er breiter und fünf Millimeter höher geworden. Beim Radstand legte er um 50 Millimeter zu. Die Silhouette aller Karosserie-Varianten wirkt sportlich-kompakt. Und auch hintenrum können sich die Drei sehen lassen: Knackige Hintern, betont von eleganten, weit in die Flanken hineingezogenen Heckleuchten, glänzen allenthalben.

Neu: ein 2,5-Liter-Benziner mit 170 PS

Die wichtigste Neuheit im Motorenaufgebot ist ein aus dem bisherigen 2,3-Liter-Aggregat  entwickelter 2,5-Liter-Benziner mit 170 PS. Weiterhin dabei sind die optimierten 1,8- und Zweiliter-Benziner sowie der Zweiliter-Turbodiesel. Mit den modifizierten Motoren in Kombination mit aerodynamischen Verbesserungen und einer Gewichtsreduktion von bis zu 35 Kilo ist laut Mazda eine Verbrauchsverringerung um bis zu 12 Prozent möglich. Optimierungen am Fahrwerk sollen für mehr Fahrdynamik sorgen. Mit dieser Mission ist auch die Sechsgang-Schaltung betraut. Sie soll mit kurzen, sehr klar definierten Schaltwegen erfreuen. Die Servolenkung im neuen Mazda6 arbeitet nicht mehr hydraulisch, sondern elektrisch. Sie wird nur dann aktiv, wenn ihr Einsatz wirklich nötig ist. Das spart Sprit. Auch an den Bremsen wurde gewerkelt: Der neue Sechser bekam größere vordere Bremsscheiben spendiert. Damit wurde der Bremsweg aus Tempo 100 auf 39 Meter verkürzt.

So sportlich die Sechser-Familie von außen wirkt, so geräumig und komfortabel soll sie sich innen präsentieren. Zwecks größerer Luftigkeit wurde die Windschutzscheibe weiter nach hinten gezogen, das Längen- und Breitenwachstum der Karosserie bringt mehr Platz für die Passagiere mit sich. Das aus dem alten Mazda6 schon bekannte Karakuri-System, erhältlich für Kombi und Fließheck, wurde in der neuen Generation weiterentwickelt. Besagtes Feature klingt gefährlich, bewirkt aber nur ein Umklappen der Rückenlehnen mit einem Handgriff vom Kofferraum aus. Mit an Bord sind jetzt auch Sicherheitselemente wie aktives Kurvenlicht, Einparkhilfe und aktive Kopfstützen. Ab Anfang 2008 ist der neue Mazda6 in Deutschland zu haben. Ob es auch für den neuen 6 wieder eine MPS-Variante geben wird, lässt Mazda noch offen. Also Daumen drücken!

Natürlich bleibt die neue Sechser-Clique am Mazda-Messe-Stand nicht unter sich. Gesellschaft bekommt sie vom Mazda2. In Genf 2007 feierte der Kleine Premiere, in Frankfurt gibt es nun den neuen 1,4-Liter-Diesel mit 68 PS. Mit diesem Aggregat soll der Mazda2 lediglich 4,3 Liter Diesel verbrauchen und 114 Gramm CO2 pro Kilometer emittieren. Auch mit dabei: das Sondermodell vom RX-8, das anlässlich des 40-jährigen Kreiskolben-Jubiläums auf die Räder gestellt wurde. Es glänzt in den Farben "Metropolitan Grey" und "Crystal White Pearl". 18-Zoll-Leichtmetallfelgen im Zehnspeichen-Design, Nebelscheinwerfer mit blauen Einsätzen und "40-Jahre-Jubiläum"-Emblem an den vorderen Kotflügeln sollen Begehrlichkeiten wecken.

Autor: Stephanie Kriebel

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