Premierenfeiern in Detroit 2008

— 13.01.2008

Die Party kann beginnen

Am Vorabend der NAIAS wird in Detroit gefeiert, was das Zeug hält. Tomas Hirschberger und Joachim Staat waren für AUTO BILD dabei. Sehen und gesehen werden bei Mercedes-Benz und General Motors.



Der rote Teppich war ausgerollt, Butler mit schwarzen Hüten öffnen die Türen, einem Maybach entsteigt Kim Cattrall, das Biest aus "Sex and the City". Wirklich, die Vorstellung des neuen Mercedes GLK besaß mehr als nur einen Hauch von Hollywood. Das kompakte SUV, Konkurrent für BMW X3, VW Tiguan oder Toyota RAV4, war unbestritten der Hauptdarsteller, als Mercedes die Auto Show in Detroit eröffnete. "Das richtige Auto zu richtigen Zeit", so Vorstandschef  Dieter Zetsche über den GLK, der jedoch erst im Herbst in die Showrooms rollt. Auf der Messe gilt der GLK offiziell noch als Studie. "Wir sind nicht die ersten", räumt Zetsche mit Blick auf die versammelte Konkurrenz ein, "aber die Besten". Und vor allem anders. Statt runder Formen riskiert der GLK echte Kanten, erinnert damit an den Jeep Cherokee der Neunziger Jahre. Ein echtes Gesicht. Doch der GLK, dem Geländeuntersetzung und Differenzialsperren fehlen, will gar nicht ins Gelände, sondern auf den Boulevard der Eitelkeiten. Die Preisliste bietet viele Extras, die sonst in der Luxusklasse zu Hause sind: belüftete Sitze, Drei-Zonen-Klima-Anlage oder die elektronische Unfallfrühwarnung Pre-Safe. Mit Grundpreisen ab rund 49.000 Euro für die V6-Varianten ist der GLK nicht nur der letzte, sondern auch der teuerste Kompakt-SUV.

Stars und Sterne: Mercedes zelebriert den neuen GLK-Kult

In volksnahere Preisgefilde sinkt der GLK erst ab Anfang 2009: mit günstigeren Vierzylindern, darunter dem neuen 220 CDI, der Euro 6 schafft, später mit einer reinen Frontantriebsversion. Auf einen Hybrid müssen Kunden sicher noch bis mindestens 2010 warten. Bis dahin spielt der Mercedes eine Rolle in der Kinoversion von „Sex and the City“. Den Geschmack von Kim Catrell trifft der GLK jedoch nicht: "Ich mag SUV lieber groß, schwer und luxuriös." Nachfrage: Ist der GLK eher Sex in the City oder Sex in the Country? Salomonische Antwort: "Man braucht beides."

Hier geht es zur Detroit-Sonderseite NAIAS 2008!

Szenenwechsel: Traditionell gehört der Vorabend der North American international Auto Show General Motors. Während in der Cobo Hall noch letzte Hand an den Messestars angelegt wird, steigt nur ein paar hundert Meter weiter in einem riesigen Zelt Detroits Auto-Party des Jahres. "GM Style" gehört mittlerweile zu den gesellschaftlichen Ereignissen von Motown. Sehen und gesehen werden ist auch hier das Motto. Cars, Music, Fashion – wer dabei ist, gehört dazu. Rund 3000 Gäste feierten diesmal in die wichtigste Automesse Amerikas hinein. Von Krise keine Spur. GM ließ es richtig krachen. So richtig. Den Auftakt machte die sechsfache Grammy-Gewinnerin Mary J. Blige. Der Superstar heizte die Stimmung an, die angesagtesten Nachwuchs-Designer der USA schickten dazu ihre Modells auf den Laufsteg.

GM hielt sich mit neuen Auto-Kreationen eher zurück. Zu den ohrenbetäubenden Bässen der R&B-Queen fuhren bekannte Modelle wie der Saturn Sky, Cadillac CTS oder das Concept-Car Chevrolet Volt auf die Bühne. Den ganz großen Auftritt ihrer Showstars wollte sich GM offensichtlich noch aufsparen. Der Stimmung tat das keinen Abbruch. Direkt nach Mary J. Blige übernahm die Kult-Kombo Maroon 5 das Kommando und lockte vor allem die Mädels im Saal aus der Reserve. Alles schön und gut. Doch nur ein lahmer Zock gegen den wahren Höhepunkt des Abends: Als Lokalmatador Kid Rock das Zepter in die Hand nahm, war kein Halten mehr. Das Zelt bebte zur Rockröhre des Detroit Cowboys. Jetzt rockte auch GM mit. Bühne frei für die neue 650 PS starke Corvette ZR1. Amerika lebt. Zumindest an diesem Abend in Detroit.

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