Probleme mit den Motoren

Probleme mit den Motoren

— 04.02.2005

Der Pannen-Ferrari

Ungemütlicher Winter für Schumis Mannen: Den Italienern sind schon mehr Triebwerke explodiert als in den vergangenen fünf Jahren zusammen. Doch die Pannen-Serie wird heruntergespielt.

Hoffentlich wird das keine Puff-und-Peng-Saison für Schumi: Gestern (3. Februar) in Valencia (Spanien) sein 3. Test 2005. Ergebnis: Motorschaden für Schumi (36), Getriebedefekt bei seinem Kollegen Rubens Barrichello (32). Alles Panne bei Ferrari! Müssen wir uns 29 Tage vor dem Saisonstart in Melbourne Sorgen machen, Schumi?

Es ist 12.23 Uhr, als er im Vorjahres-Auto F2004 durch Kurve 2 des Circuit Ricardo Tormo brettert. Bumm, da ist der Motor stumm! Der Ferrari rollt, der Weltmeister grollt. Wieder ein kaputter Motor. Unglaublich: In diesem Winter sind Ferrari schon jetzt mehr Triebwerke explodiert (Anzahl 2-stellig), als in den letzten fünf Jahren zusammen! Technik-Chef Ross Brawn spielt die Pannen-Serie herunter: "Keine Panik. Wir testen nur unsere Grenzen aus." Wer’s glaubt ...

Während Schumi ("Wir haben am Motor wohl etwas falsch eingestellt") mit Schäferhund "Shiva" spielt, schieben die Mechaniker Doppelschicht: Mehr als vier Stunden reparieren sie die Autos von Schumi und Barrichello (fuhr den Übergangswagen F2004 M). Erst gegen 16.40 Uhr geht’s zurück auf die Piste. Am Ende landet Schumi nur auf Rang 8. Fast zwei Sekunden hinter Top-Mann Kimi Räikkönen im neuen Mercedes (MP4-20).

Sieger der 1. Deutschen Meisterschaft 2005: Nick Heidfeld (27) im BMW (FW 27) als Sechster. Verlierer: Ralf Schumacher (29/Toyota) auf Rang 12. Und natürlich der Pannen-Ferrari ...

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