Produkt-Test Insektenentferner

Insektenentferner im Test Insektenentferner im Test

Produkt-Test Insektenentferner

— 12.06.2006

Weg mit dem Dreck!

Fünf Insektenentferner, ein Ergebnis: Ohne Einweichen geht der Fliegendreck nicht weg. Am besten hilft das Spray von Sonax.

Eben noch war die flotte Fahrt im Porsche die wahre Freude. Und jetzt ist aus der knallgelben Wuchtbrumme ein schwarz gesprenkelter Fliegen-Friedhof geworden. Der Elfer sieht aus, als hätten die Insekten kollektiven Selbstmord an der Fahrzeugfront begangen. Und damit beginnen die Probleme. Denn die hässlichen Schönheitsflecken haben es in sich. Wer den Schmutz zu lange auf dem Lack ruhen lässt, ruiniert ihn früher oder später. Also nicht lange warten, schnell runter mit den kleinen Biestern. Der Zubehörmarkt hält chemische Helfer bereit, die das klebrige Übel vom Lack lösen sollen. Wir haben fünf Insekten- und einen Glasreiniger im Test an unterschiedlichen Fahrzeugen ausprobiert. Eines vorweg: Das gründliche Einweichen ist genauso wichtig wie die chemische Hilfe. Daher sollten die Mittel auch nicht auf noch heißem Blech angewandt werden, sie würden dann zu schnell antrocknen.

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Reiniger von Sonax gewinnt den Test

Das bereitet vor allem dem Reiniger Arexons Probleme (5,95 Euro). Der feine Sprühstrahl verteilt das Mittel zwar gut auf dem Blech. Es trocknet aber zu schnell ein. Am Ende bleiben noch Fliegenleichen zurück. Auch beim Insektenlöser aus der Spraydose von Caramba (4,97 Euro), der mit Schaum arbeitet, reicht die angegebene Einwirkzeit nicht, um alle festsitzenden Verschmutzungen ausreichend anzulösen. Mit guten Ergebnissen glänzt der Reiniger von Sonax (6,99 Euro), etwas schlechter Nigrin (5,47 Euro) und Dr. O.K. Wack (7,95 Euro). Der Glasreiniger wiederum fließt ebenfalls zu schnell ab, um dem Fliegen-Friedhof ausreichend anzulösen. Für alle Mittel gilt: Kleben die Insektenreste schon lange auf der Motorhaube, muss nachgeholfen werden. Dafür gut geeignet ist ein weicher Schwamm. Vorsicht bei Haushaltsschwämmen, die harte Seite zerkratzt den Lack.

Tipp von AUTO BILD-Redakteur Bernd Volkens

So wie glänzender Lack die Visitenkarte des Autos ist, sind Insekten, Vogelkot und Baumharz die natürlichen Feinde der Farbschicht. Daher ist die erste Pflichtübung: möglichst schnell runter mit den ätzenden Naturprodukten. Gerade bei Fahrten in den Süden, wo Sonne und Wärme den Lack besonders empfindlich machen. Dabei muss nicht unbedingt gleich ein teurer Reiniger zum Einsatz kommen, bei Insekten erleichtert das gründliche Einweichen die Arbeit ungemein. Dafür ein mit Wasser und Auto-Shampoo getränktes Handtuch auf die toten Fliegen legen. Keine Zeitung nehmen, Druckerschwärze färbt ab. Den kompletten Test mit allen Ergebnissen erhalten Sie für 1,00 Euro in unserem Heft-Archiv. Einfach diesen Link klicken, und Sie gelangen in den Download-Bereich.

Autor: Bernd Volkens

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