Produktionszahlen 2007

Produktionszahlen 2007

— 31.12.2007

Toyota erklärt sich zur Nr. 1

Beim Umsatz war er schon vorn, jetzt hat der Toyota-Konzern offenbar General Motors auch bei der Produktion überrundet. Die Amerikaner waren seit 1931 Branchenprimus.

Der japanische Autohersteller Toyota hat 2007 erstmals mehr Wagen gebaut als der US-Konzern General Motors (GM) und damit den Dauerrivalen als weltweit größten Autohersteller abgelöst. Wie Toyota jetzt bekannt gab, wurden vorläufigen Zahlen zufolge in diesem Jahr rund 9,51 Millionen Fahrzeuge gefertigt. Der US-Konzern, der die Krone als größter Autobauer seit 1931 innehatte, schätzte den Jahresausstoß dagegen kürzlich auf 9,26 Millionen Autos. Im Jahr 2006 hatte GM 9,18 Millionen Autos gebaut. Für das kommende Jahr gab GM kein Produktionsziel bekannt. Toyota will seinen Ausstoß dagegen im Jahr 2008 um weitere fünf Prozent auf 9,95 Millionen Einheiten ankurbeln. Damit zieht der derzeit ohnehin schon profitabelste Autobauer der Welt auch beim Produktionsvolumen klar am US-Rivalen vorbei. Toyota schickt sich zudem an, GM erstmals nach 76 Jahren auch beim Absatz vom Thron zu stoßen. Die Japaner haben in diesem Jahr nach eigenen Schätzungen eine Rekordzahl von 9,36 Millionen Autos verkauft, ein Plus zum Vorjahr von sechs Prozent. General Motors gibt traditionell keine Schätzungen zu seinen Verkäufen ab; das endgültige Ergebnis wird im Januar erwartet. Zuletzt hatten sich beide Rivalen ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert.

43 Prozent Steigerung auf Wachstumsmarkt China geplant

2008 will der 70 Jahre alte Toyota-Konzern, mit einem Börsenwert von etwa 190 Milliarden Dollar auch der teuerste Autohersteller der Welt, seine Position als Branchenführer weiter ausbauen. So soll der Absatz, ebenso wie die Produktion, um weitere fünf Prozent steigen. Dabei setzt die Toyota-Gruppe, zu der auch der Lastwagenbauer Hino und der Kleinwagenbauer Daihatsu gehören, auf die weiter andauernde starke Nachfrage in China, im Nahen Osten, in Russland und anderen Wachstumsmärkten. Das dortige Wachstum macht den schwächelnden Absatz in Japan sowie in den USA, dem größten Automarkt der Welt, wett. So will Toyota den Absatz allein auf dem chinesischen Markt im kommenden Jahr um 43 Prozent auf 700.000 Einheiten steigern. In Asien außerhalb Japans soll der Absatz von Toyota um 20 Prozent zulegen. Insgesamt will die Toyota-Gruppe im kommenden Jahr 9,85 Mio. Auto verkaufen. In Europa will das Unternehmen, das als erster japanischer Autobauer vergangene Woche ein Werk in Russland eröffnete, 1,27 Millionen Einheiten verkaufen, davon 200.000 in Russland. Ein Plus gegenüber 2007 von zwei Prozent.

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