Produkttest Navigationsgeräte

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— 05.07.2005

Wer führt das Volk am besten?

Was taugen Pfadfinder zum Volkstarif? Wir haben den Aldi Navigator MD 95900 mit dem Blaupunkt TravelPilot E Freestyler verglichen.

Mit Billig-Pfadfindern direkt ans Ziel

Suchen Sie noch, oder navigieren Sie schon? Keine Frage: Straßenkarte war gestern, elektronische Pfadfinder sind in. Im ersten Quartal 2005 wurden mehr als 400.000 mobile Pfadfinder verkauft. Dazu kommen noch die Festeinbauten ab Werk und die Nachrüstgeräte. Auffallend günstige Lösungen zur Zeit: der Mobile Navigator MD 95900 von Medion und Aldi für 299 Euro sowie der TravelPilot E Freestyler, eine Radionavigation für den DIN-Schacht von Blaupunkt. Preis: 499 Euro. Wir wollten wissen, was können diese billigen Pfadfinder, und welcher ist die bessere Wahl?

Ans Ziel führen beide – schnell, genau und schnörkellos. Die Ansagen kommen klar und deutlich, fast immer rechtzeitig und sehr genau. Beide verzichten für die Positionsbestimmung auf eine Verbindung zu Tacho oder Lenkwinkelsensoren. Die Satelliten-Daten reichen völlig. Der Freestyler wird wie ein Radio mit Autobatterie, Lautsprechern und Antenne verbunden. Ihm reicht eine Wurfantenne für das GPS-Signal.

Der Aldi-Lotse ist empfehlenswert

Einschalten und loslegen – so lautet die Devise beim Medion/Aldi-Navigator MD 95900. Er hängt mit Schwanenhals an der Windschutzscheibe. Stromkabel in den Zigarettenanzünder, Gerät einschalten und Speicherkarte mit den digitalen Karten einstecken, schon verlangt er nach dem Ziel mit Ort und Straße. Alle Daten werden direkt über einen Touchscreen eingegeben.

Das Gerät führt auch hier perfekt zum Ziel. Man kann zwischen schneller und kürzester Route, Fußgänger-, Radfahrer- oder Auto-Navigation wählen. Ist die eingebaute GPS-Antenne ausgeklappt, beginnt die Zielführung. Eine Frauenstimme weist bestimmt den Weg. Das Display zeigt eine klare, übersichtliche Karte, in die man tief hineinzoomen kann. Darauf muß man beim Freestyler verzichten. Aber das stört nicht. Richtungspfeile und Ansage der Manöver reichen aus. Größter Nachteil des Blaupunkt-Gerätes: Es funktioniert nur im DIN-Schacht des Autos, ist nicht mobil.

Der Medion/Aldi-Navigator dagegen führt die Familie mit Kind und Kegel dank Akku auch zu Fuß oder auf dem Rad. Ein unschlagbarer Vorteil, wenn man als Tourist fremde Städte besucht. Fazit: Beide Geräte sind sehr gut. Der Aldi-Lotse ist trotzdem die bessere Wahl. Wegen seiner Mobilität und des niedrigen Preises. Aldi-Süd soll das Gerät demnächst anbieten. Vermutlich wieder für weniger als 300 Euro.

Den kompletten Artikel mit dem Testergebnis und der Vorstellung von vier weiteren Navigationsgeräten erhalten Sie zum Preis von 1,00 Euro über unser Heftarchiv. Klicken Sie auf diesen Link, und Sie gelangen zum Download-Bereich.

Autor: Stefan Szych

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