Produkttest Scheibenreiniger

Scheibenreiniger im Test Scheibenreiniger im Test

Produkttest Scheibenreiniger

— 17.07.2007

Sparen lohnt sich nicht

Alle Scheibenreiniger versprechen schnellen Durchblick. Welcher das Versprechen auch hält, überprüfen wir im Test.

Flatsch – da war sie nur noch Matsch. Die dicke Motte starb auf der Windschutzscheibe. Also Wischer an. Und? Schmierige Schlieren statt klarer Sicht. Klar, wieder keinen Sommer-Scheibenreiniger eingefüllt ... Keine Lappalie, sondern gefährlicher Leichtsinn. Bei 130 km/h bedeuten zwei Sekunden ohne Sicht 72 Meter Blindflug. Wer mit intakten Scheibenwischern und einem guten Sommerreiniger unterwegs ist, blickt schon nach ein bis zwei Wischtakten wieder durch sauberes Glas. Das zeigte jedenfalls unser Test von sechs Scheibenreinigern aus dem Zubehörhandel. Allerdings enthüllt der Test auch: Geiz zahlt sich beim Griff nach dem Klarsicht-Mittel nicht aus. Denn die besten Produkte im Test – sie kommen von Sonax und Dr. Wack – sind auch die teuersten. Sie kosten über sieben Euro für 250 ml Reiniger-Konzentrat. Dass sich die Hochpreis-Mixturen nicht nur aus Sicherheitsgründen lohnen, zeigt der Preisbrecher von ATR, Car technic für 2,15 Euro.

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Um den Schmutz vollständig von der Scheibe zu holen, müssen die Wischblätter dreimal so oft in Aktion treten. Und während der ganzen Zeit brauchen sie Reiniger-Nachschub, weil die empfindlichen Gummis sonst trocken über die Scheibe rubbeln. In der Praxis relativiert sich der Preisvorteil des ATR-Billigheimers – unterm Strich ist es genauso teuer wie die Testsieger. Wichtigster Tipp: Immer auf das richtige Mischungsverhältnis achten. Alle Mittel werden eins zu hundert angewendet – also eine Dosierkappe in 2,5 Liter Wasser. Bitte beachten Sie auch die wichtigen Pflegetipps in unserer Bildergalerie.

So haben wir getestet


An erster Stelle steht die Reinigungswirkung. Dafür mussten die Sommerreiniger in mehreren Durchgängen zwei Arten von Testschmutz von der Scheibe räumen. Stadtschmutz besteht aus Ruß, Öl und weiteren typischen Bestandteilen. Insektenreste werden mit einer angetrockneten Mischung aus Eigelb, Alkohol und Puderzucker simuliert. Weitere Prüfkriterien:
• Materialverträglichkeit auf Lack und Kunststoff, als Konzentrat und in der vorgeschriebenen Verdünnung. • Hartwasserstabilität. Wichtig, damit zum Beispiel Fächerdüsen nicht durch Ablagerungen verstopfen.

Fazit von AUTO BILD-Redakteur Bernd Volkens


Das Ergebnis des Sommerreiniger-Tests zeigt Markenreiniger sind die bessere Wahl. Schon nach wenigen Wischtakten sorgen sie für den gewünschten Durchblick. Das relativiert auch ihren höheren Preis, schließlich sind sie ergiebiger. Aber für sie gilt ebenso: Saubere Scheiben gibt es natürlich nur, wenn die Wischer okay sind.

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