Project Kahn Maybach/Mercedes S-Klasse — 09.02.2010

Getunte Luxus-Kähne

Große Felgen, dezent veränderte Rücklichter und die wohl teuersten getönten Scheiben der Welt. Project Kahn stellt Feinarbeit beim Maybach und der Mercedes S-Klasse vor.

Es gibt Fahrzeugklassen, da gehört Tuning einfach dazu. Sportliche Felgen, ein strafferes Fahrwerk und hier und da ein wenig optischer Chic – fertig ist der individualisierte Straßenfeger, der ungetunt in großen Stückzahlen das Straßenbild prägt. Ganz anders in der Königsklasse des Automobilbaus, an einen Rolls Royce, Bentley, Maybach oder eine Mercedes S-Klasse legt kaum einer Hand an. Und wenn doch, dann darf Geld keine Rolle spielen und was landläufig unter dem Begriff Tuning zusammengefasst wird, nennt sich dann Veredelung. Die britische Schmiede Projekt Kahn ist sozusagen die Konfiserie der Autotuner. Der Tuner schnappt sich nämlich nicht ausschließlich Werksware, sondern setzt auch bereits aufgemotzten Edelkarossen ein letztes Sahnehäubchen auf.

Übersicht: News und Tests zu Maybach

Schnieke geht's auch bei der S-Klasse von AMG zur Sache.

Schnieke geht's auch bei der S-Klasse von AMG zur Sache.

Da wäre zum einen der aktuelle Feinschliff für den Nobelgleiter Maybach 57 und 62, sowie für beide S-Ableger. Project Kahn versieht die Innenräume mit einer noch hochwertigeren Ausstattung, die vom Kunden nach den eigenen Bedürfnissen zusammengestellt werden kann. Beim Thema Sicherheit wird nicht gekleckert, sondern richtig rangeklotzt: Getöntes Sicherheits-Fensterglas der Firma Pentagon ersetzt auf Wunsch die vorderen Seitenscheiben und die Frontscheibe. Das typische Rückleuchtenband beider Maybach-Modelle tauscht der Tuner gegen ein rauchig abgedunkeltes Pendant. Sein edles Finish erhält die Luxuslimousine durch 22 Zoll große Leichtmetallräder vom Typ "Kahn RS-D", die mit dem originalen Emblem bestückt werden können. Ventilkappen mit Kahn-Logo und einen exklusiven Schlüsselanhänger gibt es noch dazu.

Kahn macht auch die S-Klasse hübsch

Für Nobelmarken wie Aston Martin, Bentley, Jaguar, Maserati bietet Project Kahn ebenfalls edle Noblesse an. Die kann, wie der aufgemotzte Mercedes S 63/S65 AMG zeigt, gerne auch mit sportlichen Akzenten unterstrichen werden. Einer davon: hauseigene 21 Zoll große Leichtmetallräder.

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Kommentare zum Artikel (4)

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@Autobild
17.02.2010, 11:04Uhr

Bei der abgebildeten S-Klasse handelt es sich definitiv nicht um einen S63 AMG, sondern um ein Standardmodell mit AMG-Paket-erkennbar z.B. an den nicht bündig integrierten Tagfahrlichtern.Es wäre interessant zu wissen, ob Kahn sich tasächlich an den S63 AMG wagt, vielleicht kann man dies nochmals herausstellen.VG

Viktoria Schimmelschmitt
15.02.2010, 13:18Uhr

Die Aussichten für 2010: vereinzelt kommt es wieder zu Milliarden-Löchern http://pressaktuell.de/node/2796

Pit
12.02.2010, 16:32Uhr

Es ist ja nicht wirklich etwas Neues, dass sowohl in der geschriebenen Presse als auch im Fernsehen davon ausgegangen wird, dass der Leser respektive Zuhörer genauso wenig gebildet ist wie der Verfasser.

Stultitia
12.02.2010, 10:11Uhr

Bild 11 : Mercedes S 63 AMG.
Bild 12 : Könnte man meinen es stünde "S 350" an der Heckklappe.

Warum bitte, darf man in der (deutschen) Presse eigentlech alles schreiben, was einem gerade durch den Kopf geht?

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