Project Kimber greift zu

Project Kimber greift zu

— 21.02.2006

Rettung für den roadster

Eine Investorengruppe von der Insel will den 2005 eingestellten Zweisitzer unter neuem Namen weiterbauen – Kaufpreis bleibt geheim.

Eine britische Investorengruppe will die ehemaligen Smart-Modelle roadster und roadster-coupé weiterbauen. Wie die Smart GmbH in Böblingen erklärte, wollen die Briten das Auto mit neuem Design und unter anderem Namen fertigen. Die Roadster-Baureihe lief rund 35.000 Mal vom Band. Das im lothringischen Hambach weitgehend in Handarbeit gefertigte Modell war 2005 im Zuge der Sanierung der Marke Smart von der Konzernmutter DaimlerChrysler eingestellt worden, weil es nicht rentabel war.

Für Smart könne sich die Übernahme der Roadster-Baureihe durch die Briten lohnen, weil dann Teile der Anlagen mitverkauft werden könnten, sagte ein Sprecher. Ein anderer Teil der Roadster-Produktionsanlagen sei für das neue Modell des Smart fortwo genutzt worden, der Anfang 2007 auf den Markt kommt. Zunächst sei mit dem britischen Konsortium mit dem Namen "Project Kimber" eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) abgeschlossen worden.

In den nächsten Monaten solle ein Vertrag erarbeitet werden, der den Briten eine Lizenz zu Neudesign, Produktion und Verkauf der ehemaligen Smart-Modelle unter einer anderen Marke einräumen soll. Die Vereinbarung umfaßt außerdem die Übernahme von Produktionseinrichtungen sowie Werkzeugen und Produktionsbändern durch die Käufer. Zu dem erwarteten Verkaufserlös wollte die DaimlerChrysler-Tochter keine Angaben machen.

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