Promis und PS-Geflüster

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Promis und PS-Geflüster

— 28.05.2002

Fuß-Ballermänner

Unsere Nationalspieler fahren Autos, von denen andere nur träumen. Vor der Fußball-WM zeigen wir die feinen Fortbewegungsmittel der Stars.

Der Juni steht ganz im Zeichen des Fußballs. Vom 31. Mai bis 30. Juni findet die Weltmeisterschaft in Korea und Japan statt. Die Fans hierzulande sind vor allem gespannt auf den Auftritt des deutschen Teams. Mercedes-Benz hat großes Vertrauen in die Nationalmannschaft. Deshalb wurde die Partnerschaft mit dem Deutschen Fußball Bund um weitere vier Jahre verlängert. Bis 2006. Auch privat sind viele Kicker mit der Stuttgarter Premiummarke verbunden. Allen voran Teamchef Rudi Völler.

Sportler lieben Sportwagen

Mercedes-Benz ist nicht automatisch erste Wahl bei Nationalspielern. Deutsche und italienische Sportwagen sind beliebter.

Wie es sich für einen leitenden Angestellten gehört, chauffiert er eine aktuelle S-Klasse. Der Dortmunder Jungstar Sebastian Kehl bewegt ein silberfarbenes Mercedes-Coupé - mit Glasschiebedach. Auch in der Hauptstadt ist der Schwaben-Stern beliebt. Die Herta-Profis Marco Rehmer und Sebastian Deisler (spielt nächste Saison für Bayern) entschieden sich für sportliche Coupés - CL und CLK. Etwas robuster mag es der Werderaner Thorsten Frings. Sein Lieblingsgefährt ist ein M-Klasse-Jeep. Andere wiederum fahren echte Ballermänner. So hat sich Torwart Oliver Kahn vor kurzem für 145.100 Euro einen Kindheitstraum erfüllt. Einen roten Ferrari 360 Modena Spider mit satten 400 PS.

Italienisches Design darf es auch für Tottenham-Legionär Christian Ziege sein. Er fährt einen Maserati 3200 GT. Die größte Fraktion der deutschen Nationalspieler lenkt aber Sportwagen aus Zuffenhausen. Jens Lehmann, Lars Ricken (beide Dortmund), Thomas Linke und Jens Jeremies (beide München) fahren Porsche. Auch der verletzte Abwehrchef Jens Nowotny pflegt sich im 911er Cabrio. Die meisten Fußballprofis leisten sich also Luxusschlitten. Doch auch hier gilt: Ausnahmen bestätigen die Regel. Wie etwa der junge Christoph Metzelder vom Deutschen Meister aus Dortmund. Er fährt einen Opel Astra.

Der smarte Robbie Williams

"Wow!", mit diesem Ausruf nahm Robbie Williams vor kurzem in Hamburg sein neues Auto entgegen. Sichtlich erstaunt war er über das, was MCC Smart (Micro Compact Car smart GmbH) da auf die Räder gestellt hat: den ersten Smart Crossblade. "Ich liebe diesen Wagen", meinte der britische Entertainer begeistert. "Er ist innovativ und unkonventionell - genau wie ich, wenn es um neue Projekte geht." Auf persönlichen Wunsch erhielt der Popstar das Fahrzeug mit seiner Lieblingsnummer 0008.

Das erste Auto dieser weltweit auf 2000 Stück limitierten Serie trägt die Nummer 0001. Demnächst soll es im Internet versteigert werden. Und zwar zugunsten der von Robbie Williams gegründeten Stiftung "Give It Sum". Die Organisation kümmert sich um sozial Benachteiligte und Kinder in Not (Infos dazu gibt es unter www.smart.com und www.robbie-williams.com). Bereits vor mehreren Wochen sollte ja ein handsigniertes Smart City-Coupé im Sheriff-Look auf der Homepage des britischen Künstlers versteigert werden. Das klappte bisher aus organisatorischen Gründen nicht. Jetzt werden Kleinwagen und Crossblade zusammen versteigert.

Die offizielle Partnerschaft zwischen MCC smart und dem charismatischen Robbie begann übrigens Ende 2001. Laut smart-Geschäftsführung trifft der Sänger das Lebensgefühl einer ganzen Generation und verkörpert das Image der Marke vollkommen: Unkompliziertheit, Witzigkeit und Offenheit.

Jan Ullrich fährt wieder Rad

Mit seinem Porsche 996 rammte Rad-Star Jan Ullrich ausgerechnet einen Fahrradständer. Mit 1,41 Promille Alkohol im Blut.

Telekom-Profi Jan Ullrich macht wieder Schlagzeilen. Früher ging es dabei vor allem um den Sport. Gut, die Gewichtsprobleme des 28-Jährigen schafften es auch ab und zu in die Gazetten. Neben seiner Absage bei der Tour 2002 bewegt zur Zeit noch ein Thema die Öffentlichkeit: Der Radsportler wurde mit Alkohol am Steuer erwischt. Nachts um vier! Mit seinem Porsche 996 Turbo machte der Tour-de-France-Sieger von 1997 einen Fahrradständer platt und flüchtete danach mit quietschenden Reifen. Auf dem Beifahrersitz saß Teamkollege Winokurow - im Schlepptau hatten sie zwei Schönheiten aus dem Schwarzwald.

Zu seiner Verteidigung führt Ullrich seine sportliche Misere an. "Wegen meiner Probleme im rechten Knie musste ich bereits auf einige Rennen verzichten. Und jetzt, wo es wieder aufwärts ging, sagte der Arzt, mein Knie habe sich erneut entzündet. Das habe ich bei einem Glas Wein meinem Kollegen und zwei Bekannten erzählt. Okay, es waren dann doch einige Gläser. So ist die Sache passiert."

Froh ist Ullrich nur darüber, dass er bei seinem Manöver niemanden verletzt hat. Vor dem Freiburger Luxus-Hotel "Colombi" wurde der Unfall-Porsche von der Polizei gestoppt und der Telekom-Fahrer musste zur Blutprobe. Ergebnis: 1,41 Promille! Laut Oberstaatsanwalt Häberle droht dem Radmillionär jetzt eine hohe Geldstrafe. Auch den Führerschein dürfte Jan für etwa ein Jahr los sein. Statt Porsche wird Ullrich jetzt wohl wieder mehr radfahren.

Kylie Minogue - klein, aber fein

Die Pop-Ikone Kylie Minogue jettet momentan auf ihrer "European Fever Tour 2002" quer durch Europa. Gemeinsam mit Ford. Denn der Konzern ist einer der Hauptsponsoren ihrer Tournee. Dafür wirbt sexy Kylie für den neuen Roadster Ford StreetKa, der 2003 auf den Markt kommt.

Marketing-Vorstand Bernhard Mattes ist von der Zusammenarbeit begeistert. "Der StreetKa und Kylie Minogue haben viele Gemeinsamkeiten", urteilt der Ford-Mann. "Beide sind klein, schön und haben Stil." Natürlich erwartet man mit dem Fahrzeug von der großen Anziehungskraft der Sängerin zu profitieren. Schließlich ist die zierliche 34-Jährige ausgesprochen populär - besonders bei jungen Leuten.

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