Prototyp Porsche RS Spyder

Porsche RS Spyder (Prototyp)

Prototyp Porsche RS Spyder

— 21.07.2005

Traditionsreich in die Zukunft

Porsche hat für die American Le Mans Series einen neuen, offenen Sportler entwickelt: den RS Spyder – ein Name mit erfolgreicher Tradition.

Ein Name, der viel verspricht: 1953 begann für Porsche mit dem Spyder 550 1500 RS eine lange Motorsport-Erfolgsgeschichte. 1954 waren die ersten offenen Porsche Spyder bei der Carrera Panamericana am Start, und 1956 gelang unter der Leitung Huschke von Hansteins mit dem Fahrer Umberto Maglioli und einem 550 A Spyder bei der Targa Florio auf Sizielien der erste bedeutende Gesamtsieg. Dieser Erfolg markierte den Beginn einer Reihe vom Triumphen der offenen Porsche, die 1997 mit dem Sieg eines Spyder beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans zunächste endete.

Jetzt, acht Jahre später, soll ein neuer Spyder Porsche zurück an die Spitze der Le-Mans-Prototypen-Klasse 2 der American Le Mans Series (ALMS) bringen: der RS Spyder, der auf der Rennstrecke von Estoril im Süden Portugals eine erstes, dreitägiges Testprogramm duchlaufen hat. Mit befriedigenden Ergebnissen: "Der neue 3,4-Liter-V8-Motor, die Kraftübertragung und das Chassis erfüllten die hohen Erwartungen", so Porsches Motorsport-Chef Hartmut Kristen.

Die erste echte Bewährungsprobe für den Rennsportler wird das "Petit Le Mans"-Rennen am 1. Oktober in Atlanta sein: 1000 Meilen oder zehn Stunden werden die Werksfahrer Lucas Luhr (Monaco), Sascha Maassen (Belgien) und Emmanuel Collard (Frankreich) die Grenzen des RS Spyder austesten. Das in Estoril gestartet Test- und Rennprogramm (am 16. Oktober noch ein Rennen in Laguna Seca an) dient der Vorbereitung auf das Jahr 2006, in dem das Penske-Motorsport-Team zwei Porsche-Sportprototypen in der gesamten ALMS-Rennsaison einsetzen und dann gemeinsam mit Porsche weiterentwickeln wird.

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