PSA erwägt Kooperation mit DaimlerChrysler

PSA erwägt Kooperation mit DaimlerChrysler

— 24.09.2007

Streiff prescht vor

PSA-Vorstand Christian Streiff will bei der Entwicklung von kleinen Benzinmotoren DaimlerChrysler mit ins Boot holen. Gleichzeitig kritisierte er Forderungen deutscher Autobauer nach Sonderregelungen beim CO2-Ausstoß.

In Mercedes-Fahrzeugen schlägt vielleicht schon bald ein deutsch-französisches Herz. PSA-Chef Christian Streiff sagte, er könne sich vorstellen, dass die kommende Generation kleiner Benzinmotoren gemeinsam von PSABMW und DaimlerChrysler entwickelt werde. Peugeot kooperiert bereits mit BMW im Motorenbau, die Aggregate werden derzeit im Mini und den Peugeot-Baureihen 207 und 308 verbaut. Gleichzeitig erteilte er dem Wunsch deutscher Autobauer nach Sonderregelungen für große Pkw beim CO2-Ausstoß eine klare Absage: "Ein Gramm CO2 muss für jeden Bürger ein Gramm sein. Es darf keine Diskriminierung geben." Die von der EU geforderte Grenze von 120 Gramm CO2/km müsse für für alle Hersteller gleichermaßen gelten. Er räumte jedoch ein, dass diese Vorgabe für PSA wesentlich leichter zu erfüllen sei als für die deutschen Autobauer. EU-Vizeprasident Günter Verheugen hatte auf der IAA in Frankfurt eine Lösung im Interesse der deutschen Hersteller angekündigt, wonach der zulässige CO2-Ausstoß nach der Größe der Fahrzeuge gestaffelt werden soll.

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