PSA mit Milliardenverlust
— 13.02.2013Düstere Zeiten für PSA
PSA verbuchte 2012 den höchsten Verlust der Unternehmensgeschichte. Verantwortlich für rund fünf Milliarden Euro Miese sei die Absatzkrise in Europa.
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Der Umsatz des Konzerns ging 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 5,2 Prozent auf 55,4 Milliarden Euro zurück. Der Fahrzeugabsatz brach sogar um 16,5 Prozent auf 2,97 Millionen Fahrzeuge ein. Der operative Verlust fiel mit 576 Millionen Euro allerdings niedriger aus als von Analysten erwartet. Der Aktienkurs von PSA reagierte mit einem Kurssprung: Der Wert der Papiere legte bis zum Mittag um mehr als sieben Prozent auf rund 6,40 Euro zu.Überblick: Alle News und Tests zu Peugeot
Um aus der Verlustzone zu kommen, will PSA nun im Rahmen eines Restrukturierungsplans mehr als 8000 Arbeitsplätze streichen und ein Werk bei Paris komplett schließen. Insgesamt sollen bis Ende 2014 mehr als 11.000 Arbeitsplätze wegfallen. Die ergriffenen Maßnahmen seien "schwierig, aber notwendig", kommentierte Varin. Die Grundlagen für den Wiederaufschwung seien gelegt. Positive Nachrichten kamen aus Japan. Demnach bringen Toyota und PSA gemeinsam zur Jahresmitte den Kleintransporter ProAce auf Basis des Citroën Jumpy auf den Markt. Gebaut werde er bei Citroën in Frankreich, sagte Toyota-Deutschland-Chef Toshiaki Yasuda: "2016 kommt ein Nachfolgemodell, das wir gemeinsam entwickeln." Beim Kostensparen soll auch die enge Kooperation mit General Motors (GM) helfen. Dessen deutsche Tochter Opel ist wie PSA schwer angeschlagen. Beide Hersteller wollen nun vier neue Fahrzeugplattformen gemeinsam entwickeln. Die ersten Autos sollen bis Ende 2016 auf den Markt kommen.
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