Punktehändler bieten Verkehrssündern Hilfe an — 21.12.2011
Verkehrssünder kaufen sich frei
"Ich nehme Ihnen für 300 Euro einen Monat Fahrverbot ab!" Klingt unseriös? Mag sein! Aber der Handel mit den Punkten läuft im Internet auf Hochtouren. Die Mittelsmänner nutzen dabei geschickt Schlupflöcher im Strafrecht.
Verkehrsrecht: Das gilt auf Autobahnen
Kaum zu glauben: Bei dieser Art des Punktehandels müssen die Beteiligten keine Strafe befürchten. Ein Schlupfloch im Gesetz macht es möglich. Uwe Lenhart, Fachanwalt für Verkehrs- und Strafrecht: "Selbstbezichtigung ist in Bußgeldsachen straflos." Dabei ist der Handel mit Punkten nicht neu: Vor rund neun Jahren berichtete AUTO BILD über ähnliche Angebote bei Ebay. Das Online-Auktionshaus entfernte die Offerten, das Kraftfahrt-Bundesamt stellte über 60 Strafanzeigen. Die Verfahren wurden aber eingestellt, die Händler blieben ohne Strafe. Passiert ist seither nichts. Die Bundesländer beschlossen zwar, die Anhörungsbögen genauer prüfen zu wollen. Angesichts von vier Millionen Punkte-Delikten jährlich ist das aber kaum zu leisten. Was ist mit Ihnen? Würden Sie auch mit Punkten aus Flensburg handeln? Stimmen Sie oben rechts ab.
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Kommentare zum Artikel (7)
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hier gibts die lösung:
www.punkte-loswerden.de
Daran kann man erkennen, dass korruption in Deutschland an der Tagesordnung ist.
echt klaski?
Nehme gerne Ihre/Eure Punkte.....
Das beste am Artikel sind die Google-Anzeigen drum rum: "EU-Führerschein für alle", "Punkte in Flensburg? Kein Problem" .....