Putins neue Staatskarosse

Putin: Staatskarosse

— 28.03.2017

Rolls-Royce-Klon mit dickem Fragezeichen

In Schweden ist ein neuer Erlkönig aufgetaucht. Ist es Putins neue Staatskarosse oder nur eine China-Kopie der britischen Luxus-Marke?

Das "Putin-Model" soll angeblich 800 PS unter der Haube haben. Es könnte aber auch ein Geely G8 sein, der sicherlich keine 800 PS haben dürfte.

In Schweden ist ein neuer Erlkönig aufgetaucht und keiner weiß ihn einzuordnen! Die Spekulationen reichen von Putins neuer Staatskarosse bis zur Rolls-Royce-China-Kopie. Die Optik leiht sich der Wagen eindeutig bei den Briten. An der Front gibt es den typischen Rolls-Royce-Grill, am Heck sieht man die unverwechselbare Verwandschaft zu Bentley. Das britische Auto-Portal motor1.com spekuliert, dass es sich um den neuen Wagen des russischen Präsidenten mit dem Spitznamen "Kortezh" handelt. Automedia hingegen glaubt an eine Rolls-Royce-Kopie des chinesichen Herstellers Geely. Bei einem genaueren Blick auf die Felgen fällt auf, dass acht Radmuttern die Felge am Wagen halten. Etwas viel für einen Wagen, der den Otto Normalverbraucher durch die Gegend befördern soll.

"The Beast": US-Präsidentenlimo und ihre Ahnen

Putins "Beast" kommt Ende 2017

Bislang häufig im Mercedes-Benz S600 Guard unterwegs: Russlands Staatschef Wladimir Putin.

Russlands Präsident Wladimir Putin bekommt wahrscheinlich Ende des Jahres seine neue Staatskarosse aus heimischer Produktion. Wie Industrie- und Handelsminister Denis Manturow der russischen Agentur RIA Novosti sagte, wird der Kreml-Chef eines von zunächst 200 Modellen des Projekts Cortege (Kortezh), zu deutsch: Ehrengeleit, empfangen. Anders als US-Präsident Trumps Beast werde Putins Staatskarosse für jeden Interessenten mit dem nötigen Kleingeld käuflich zu erwerben sein, berichtete die "Moscow Times". Gebaut werden solle das Präsidenten-Mobil in vier Varianten: als Stufenheck, als lange Limousine, als SUV und als Minivan. Nach den 200 Exemplaren im ersten Jahr sei bis 2020 die Fertigung von jeweils 4000 bis 5000 Fahrzeugen geplant. Seit etwa zwei Jahren läuft die Entwicklung. Manturow bestätigte auch, dass Porsche Entwicklungshilfe geleistet hat. Ob die Zuffenhäuser wie früher kolportiert auch einen V12-Turbomotor mit bis zu 6,6 Litern Hubraum und bis zu 800 PS beisteuern, blieb offen. Ganz das Rad zurückdrehen will aber auch Putin nicht: Die eckigen Staatskarossen von ZIL haben ausgedient. Ein Entwurf des bisherigen Haus- und Hof-Lieferanten für die Kreml-Herren war schon 2012 durchgefallen.

Putin: Staatskarosse mit Porsche-Beteiligung

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