Putins neue Staatskarosse

Putin: Staatskarosse mit Porsche-Beteiligung

— 08.04.2016

Putins Patrioten-Kutsche

Kreml-Chef Putin bekommt 2017 eine neue Staatskarosse aus heimischer Produktion. Jetzt gibt's neue Details zu dem Projekt, in das auch Porsche involviert ist.

Russlands Präsident Wladimir Putin bekommt Ende 2017 eine neue Staatskarosse aus heimischer Produktion. Wie Industrie- und Handelsminister Denis Manturow der russischen Agentur RIA Novosti sagte, wird der Kreml-Chef eines von zunächst 200 Modellen des Projekts Cortege (Kortezh), zu deutsch: Ehrengeleit, empfangen. Seit etwa einem Jahr läuft die Entwicklung, Crashtests sollen zeitnah beginnen. Manturow bestätigte auch, dass Porsche Entwicklungshilfe geleistet hat. Ob die Zuffenhäuser wie früher kolportiert auch einen V12-Turbomotor mit bis zu 6,6 Litern Hubraum und bis zu 800 PS beisteuern, blieb offen.

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Bislang häufig im Mercedes-Benz S600 Guard unterwegs: Russlands Staatschef Wladimir Putin.

Federführend bei dem mit rund 3,7 Milliarden Rubel (ca. 48,5 Millionen Euro) finanzierten Projekt ist das Wissenschaftliche Forschungsinstitut für Automobile und Motoren (NAMI) in Moskau. Anders als US-Präsident Obamas Beast werde Putins Staatskarosse für jeden Interessenten mit dem nötigen Kleingeld käuflich zu erwerben sein, berichtete die "Moscow Times". Gebaut werden solle das Präsidenten-Mobil in vier Varianten: als Stufenheck, als lange Limousine, als SUV und als Minivan. Nach den 200 Exemplaren im ersten Jahr sei bis 2020 die Fertigung von jeweils 4000 bis 5000 Fahrzeugen geplant.

Queen Elizabeth und ihre Autos

Bislang ließ sich der russische Präsident in einem gepanzerten Mercedes S600 Guard chaufffieren, doch muss die Staatskarosse aus deutscher Produktion nun einer patriotischeren Limousine weichen. Ganz das Rad zurückdrehen will aber auch Putin nicht: Die eckigen Staatskarossen von ZIL haben ausgedient. Ein Entwurf des bisherigen Haus- und Hof-Lieferanten für die Kreml-Herren war schon 2012 durchgefallen.

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