Qoros: Design-Studie
— 17.12.2012
China 20.20
Der chinesische Autobauer Qoros drängt auf den Weltmarkt. Schon jetzt gibt das Unternehmen einen Ausblick auf die mittelfristige Planung.
Qoros nimmt Kurs auf Europa. Auf dem
Autosalon Genf 2013 will der chinesische Autobauer sein erstes Modell präsentieren. Die kompakte Limousine trägt den Arbeitstitel C11 und soll auch auf dem europäischen Markt verkauft werden. Doch die Planungen von Qoros gehen offensichtlich bereits weiter: Einen gelungenen Entwurf des 22-jährigen Studenten Jamie Barret zeigen die Chinesen bereits als Ausblick auf das Jahr 2020, auch wenn der schicke Viertürer im Coupé-Kleid bisher nur als geschrumpftes Modell existiert.
China-Kracher in Genf: Qoros C11
Dass die Fenster- und Dachlinie dabei verdächtig an die
Saab-Studie "Aero X" erinnert, sei dem Nachwuchs-Designer verziehen, denn eine scheinbar übergangslose Frontscheibe bis fast zum Heck und das passende Panorama-Dach sehen einfach grandios aus. Der erste "echte" Qoros steht in Genf: Der C11 genannte Kompakte kommt mit einer coupéartig gezogenen Dachlinie, hoher Schulterlinie und massigen, weit in die Flanken gezogenen Rückleuchten. Ein Doppelauspuff und dicke 19-Zöller verstärken den bulligen Auftritt des China-Vehikels. Einen angestrebten Preis gibt es bereits, er soll zwischen 11.000 und 15.000 Euro liegen.
Kommentare zum Artikel (1)
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Woh, Jamie. Da hast Du ja schööön abgekupfert. Wir brauchen auch unbedingt noch einen Chinesischen Autohersteller. Haben ja noch nicht genug Europäer, die ihre Autos nicht mehr an den Mann bringen. Wenn Quoros so ´ne Karre wie der Logan wird, na dann gute Nacht. Schrott wird flott. Leider hat man in der Telekommunikation die Erfahrung sammeln müssen, dass die Chinesischen Hersteller massiv subventioniert werden, ultragünstig sind und dazu auch noch BESSER als der Wettbewerb. Wenn das so auch mit den Autos passiert ...