Race Night 2005

Race Night 2005 Race Night 2005

Race Night 2005

— 28.11.2005

Große Preise in Essen

Schnelle Autos, strahlende Gewinner, leckere Cocktails – fertig ist die fette Feier. Die Race Night brachte die Essen Motor Show in Schwung.

Ausgezeichnet: Menschen und Maschinen

Gleich am ersten Wochenende der Essen Motor Show schlug die Stunde der Sieger. Zum vierten Mal feierten AUTO BILD MOTORSPORT und AUTO BILD SPORTSCARS zum Saisonabschluß ihre "Race Night". Mehr als 500 geladene Gäste plauderten über schnelle Autos und flotte Fahrer, vergnügten sich bei Tanz, Cocktails und Zigarren. Erst um drei Uhr morgens fiel die Zielflagge.

Vorher wurden aber noch jede Menge Preise verliehen. Und zwar an Menschen und Maschinen. Zunächst bekamen die Fahrer des ABM-Kaders eine Auszeichnung. Dabei offenbarte Formel-1-Einsteiger Nico Rosberg (20) Entzugserscheinungen nach achtwöchiger Rennpause. "Mir steht's bis hier", sagte der neue Williams-Pilot und hob seine Hand an die Stirn, "daß ich so lange nicht fahren konnte."

Gibt's den Hattrick für BMW? Das war die große Frage vor der Kür des SPORTSCAR des Jahres 2005. Die Münchner traten mit dem M6 gegen elf weitere Monatsgewinner an, darunter u.a. der Brabus E V12, der Abt Golf GTI, der Nissan 350Z Roadster und der Mercedes CLS 55 AMG. Das Rennen machte jedoch ein Klassiker: der Porsche Carrera S. Wolfgang Dürheimer, Vorstand für Forschung und Entwicklung, nahm aus den Händen von Dr. Hans H. Hamer, Verlagsleiter AUTO BILD und Geschäftsführer AS AUTO VERLAG, den Preis entgegen.

Speed Academy: Sieger-Puls bei 300

Gekürt wurde auch der Sieger der Speed Academy. Im zweiten Jahr des Nachwuchsförderprogramms der Deutschen Post gewann Nicolas Hülkenberg (18) den begehrten Hauptpreis. "Mein Puls liegt gerade bei 300", scherzte der Formel-BMW-Pilot, bevor er einen Scheck über 120.000 Euro entgegennahm. "Einerseits ist das Geld für meine nächste Saison in der Formel 3 natürlich sehr wichtig", betonte Hülkenberg, "andererseits habe ich in der Academy aber auch viel gelernt und Spaß gehabt."

Spaß hatten auch die Piloten des Grand Prix von Essen. Bei dem traditionsreichen Carrera-Bahn-Rennen, das zuletzt 1997 stattfand, waren AUTO BILD MOTORSPORT-Leser, Slotcar-Profis und echte Rennfahrer auf der mit 90 Metern längsten Bahn Europas am Drücker. Auf der zweispurigen Mega-Piste kämpften sich DTM-Vizemeister Mattias Ekström und Slotcar-Neuling Sebastian Vettel gegen Stars wie Timo Glock, Allan McNish, Frank Diefenbacher und Jutta Kleinschmidt bis ins Finale.

"Als 15. im Training war ich der totale Underdog, und jetzt stehe ich in der Endrunde", freute sich Vettel. Da versagten dem Formel-3-Piloten aber die Nerven. Viermal flog sein tiefergelegter Porsche im Duell gegen Ekströms Lamborghini Gallardo aus der Bahn. Vettel fair: "Trotzdem will ich es nicht aufs Auto schieben, Ekström ist einfach ein nervenstarker Hund!" Und einer, der zugab: "Ich habe eine Bahn zu Hause und vorher geübt."

Autoren: Bianca Garloff,

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