Race Night 2009

— 28.11.2009

Große Preise in Essen

Die Stars aus Formel 1 und DTM, die Hersteller und Tuner der schnellsten Sportwagen: Auf der Race Night gab sich das Who's who der Szene die Klinke in die Hand. Und staubte Preise ab.

Alter Name, neue Form: Zum ersten Mal in ihrer Geschichte fand die Race Night 2009 im Rahmen der Motor Show Essen als Pressekonferenz statt. Auf Einladung von AUTO BILD MOTORSPORT und AUTO BILD SPORTSCARS traf sich das Who-'s-who der Rennsport-, Sportwagen- und Tuningszene. Eine Nacht der Sieger. Denn: Neben dem Gewinner der bedeutendsten deutschen Rennfahrer-Nachwuchsförderung, der Deutsche Post Speed Academy, zeichnete der Axel Springer Auto Verlag die Hersteller und Veredler der besten Sportwagen des Jahres aus. Marketingleiter und Moderator Stefan Müller, der mit der reizenden Eve Scheer durch den Abend führte, begrüßte zunächst den Verlagsgeschäftsführer Dr. Hans H. Hamer auf der Bühne.

"Race Night wie ein Klassentreffen"

Moderatoren-Duo: Eve Scheer und Stefan Müller führten durch die Pressekonferenz.

Moderatoren-Duo: Eve Scheer und Stefan Müller führten durch die Pressekonferenz.

"Die Race Night hat etwas von einem Klassentreffen"; freute sich Dr. Hamer – und blickte mit den über 500 Gästen auf die Glanzlichter der vergangenen zwölf Monate zurück. Ob nationaler Zeitschriftenmarkt, internationaler Markt oder die digitalen Medien wie autobild.de – die AUTO-BILD-Gruppe kann trotz wirtschaftlicher Rezession auf erfolgreichen Journalismus zurückblicken, stellte Hamer klar. AUTO BILD MOTORSPORT ist durch das neue Konzept als Heft im Heft in AUTO BILD zur Nummer eins der Motorsport-Magazine in Europa geworden. AUTO BILD SPORTSCARS, mit rund 60 Prozent Marktanteil ebenfalls Genre-Primus, konnte die Auflage steigern. Und der 2007 neu ins Leben gerufene Titel AUTO BILD KLASSIK bewies eindrucksvoll, dass neue redaktionelle Konzepte auch neue Leserschaften begeistern können.

Rennfahrer als Schauspieler

Sport-Treff: Die Top-Rennfahrer aus Formel 1 und DTM gaben sich die Klinke in die Hand.

Sport-Treff: Die Top-Rennfahrer aus Formel 1 und DTM gaben sich die Klinke in die Hand.

Dr. Hamer bedankte sich für die langjährige und gute Zusammenarbeit bei den anwesenden Partnern aus der Automobil- und Motorsport-Branche. Danach übernahm RTL-Boxengassenreporter Kai Ebel das Mikrofon. Er moderierte die Jahres-Siegerehrung der Deutsche Post Speed Academy. Im Videoclip "Was wäre, wenn...?" spielten die sechs jungen Förderkandidaten sich selbst – allerdings in völlig anderen Rollen. Ob Heiko Hammel als Postbote, Nico Monien und David Mengesdorf als Staubsauger-Vertreter oder Daniel Abt, Christopher Mies und Marco Wittmann als Straßenmusiker – humorvoll stellten die Nachwuchs-Rennfahrer dar, was ohne das erfolgreiche Programm aus ihnen hätte werden können.

F1-Aufsteiger Hülkenberg

"So schnell du oben sein kannst – doppelt so schnell kannst du wieder unten sein. Das muss man sich hinter die Ohren schreiben", gab Juror Timo Glock dem Kader mit auf den Weg. Seine Karriere unterstützte die Deutsche Post bis in die Formel 1. Senior Vice President, Axel Wursthorn stellte klar: "Sechs Jahre Speed Academy bedeuten auch immer berühmtere Namen". Bestes Beispiel dafür war der anwesende Nico Hülkenberg: 2004 Sieger der Speed Academy, startet er im nächsten Jahr für Williams-Cosworth in der Formel 1.

Speed-Academy-Juroren: Kai Ebel (M.) interviewt Timo Glock (r.) und Hans-Joachim Stuck.

Speed-Academy-Juroren: Kai Ebel (M.) interviewt Timo Glock (r.) und Hans-Joachim Stuck.

Die Spannung für die sechs Jugendlichen stieg. Einen Scheck über 55.000 Euro erhielt der in der Seat Leon Supercopa startende Heiko Hammel von Rennlegende Hans-Joachim Stuck überreicht. Hammel erreichte den dritten Platz. Timo Glock übergab die Prämie von 65.000 Euro an den zweitplatzierten Christopher Mies, der in der FIA GT3 Europameisterschaft startete. Daniel Abt, Meister der ADAC Formel Masters, durfte sich letztlich als Sieger feiern lassen. Wursthorn übergab ihm den Siegercheck über 75.000 Euro Fördergeld. "Ich stand hier letztes Jahr bereits als Dritter. Ich hatte mir fest vorgenommen, beim nächsten Mal den dicken Scheck mitzunehmen", witzelte der Allgäuer über seinen Erfolg. Und zollte dann der Konkurrenz Respekt: "Ich bin froh, meine Meisterschaft gewonnen zu haben. Denn Christopher Mies ist auch Meister seiner Serie und hätte sonst sicherlich meinen Platz hier eingenommen". Die weiteren Plätze belegten: Nico Monien (Platz vier, Formel 3 Cup, 20.000 Euro), Marco Wittmann (Platz fünf, Formel 3 Euro Serie, 15.000 Euro) und David Mengesdorf (Platz sechs, Formel BMW Europa, 10.000 Euro).

Ehrung für Abt-Team und Scheider

Sieger der Kategorie Roadster/Cabrio: Uwe Gemballa und Claudia Schneider mit Olaf Schilling (v.li.).

Sieger der Kategorie Roadster/Cabrio: Uwe Gemballa und Claudia Schneider mit Olaf Schilling (v.li.).

Im Anschluss erklärte AUTO BILD MOTORSPORT Chefredakteur Olaf Schilling das neue Heft-im-Heft-Konzept: "Am Anfang gab es natürlich auch kritische Leser. Aber wir berichten nun wöchentlich und damit aktueller. Und durch unsere größere Bedeutung am Markt haben wir auch mehr Exklusiv-Geschichten. Mittlerweile ist aus anfänglicher Skepsis Wohlgefallen geworden." Die erfolgreichste deutsche Motorsportfamilie stand dann im Mittelpunkt: Hans-Jürgen Abt gewann als Teamchef mit Audi und Timo Scheider den DTM-Titel. Sohn Daniel wurde Meister im ADAC Formel Masters und Bruder Christian holte de Titel im ADAC GT Masters. Dafür gab es einen vergoldeten Ziegelstein. Denn mit diesen Erfolgen hat das Abt Team beim Verlag "einen dicken Stein im Brett".

DTM- und F1-Fahrer auf der Bühne

Stolz: Volker Brien (Opel), Roland Mayer (MTM) mit Chefredakteur Schilling.

Stolz: Volker Brien (Opel), Roland Mayer (MTM) mit Chefredakteur Schilling.

Schnelle Gäste begrüßte dann Eve Scheer auf der Bühne: die beiden DTM-Piloten Maro Engel (Mercedes) und Timo Scheider (Audi) sowie Formel-1-Neuling Nico Hülkenberg. Letzterer seufzte: "Der Winter ist für mich diesmal lang und zäh. Bis zu den ersten Testfahrten im Februar muss ich mich noch gedulden, um zu wissen, wo wir stehen." Auch Engel, dieses Jahr mit einem Jahreswagen der AMG Mercedes C-Klasse unterwegs, fiebert der Saison 2010 entgegen: "Ich habe dieses Jahr mein bestens gegeben. Ich hoffe, nächstes Jahr mit hoffentlich aktuellem Material mich mit Leuten wie Timo messen zu können." Scheider erklärte, warum sein zweiter Titelgewinn in der DTM wieder ein hartes Stück Arbeit war: "Ich hatte die Eins auf dem Auto. Jeder hat auf mich geschaut. Ich bin stolz, dass wir alle diesem Druck standgehalten haben." Der Kolumnist von AUTO BILD MOTORSPORT erhielt als besondere Ehrung dafür einen vergoldeten Rennfahrer-Schuh.

Damit wendeten sich Eve Scheer und Stefan Müller dem zweiten Teil der Pressekonferenz zu: der Preisvergabe von AUTO BILD SPORTSCARS. Bei der Leserwahl beteiligten sich über 51.000 Personen, die aus 80 Fahrzeugen wählten. Prämiert wurde dabei je ein Serien- und ein Tuningmodell aus acht Kategorien.

Die Leser entscheiden

Supersportler-Gewinner: Werner Frowein (Audi) und Jan Fatthauer (9ff).

Supersportler-Gewinner: Werner Frowein (Audi) und Jan Fatthauer (9ff).

Jochen Eckelt, Geschäftsführer der JE Design GmbH durfte als erstes den Preis für den getunten Seat Ibiza 1.9 TDI in der Kategorie Kleinwagen übernehmen. Harald Koch, Vertriebsleiter von Abarth Deutschland, freute sich über seinen Serien-Sieger, den Abarth 500. Rainer Vogel, Geschäftsführer von AC Schnitzer kam für den ACS1 in der Kategorie Kompakte (Tuning) auf die Bühne. Dirk Densing, Manager des Team RS von Ford nahm die Ehrung für den serienmäßigen Ford Focus RS entgegen. In der Kategorie Limousinen siegte der MKB C 63/8 als Tuning-Fahrzeug, Geschäftsführer Panagiotis Avramidis vertrat dabei seine Firma. Alexander Schwenck von AMG genoß den Erfolg des E 63 AMG.

Große Autos, große Ehre

Vielen Dank für die Blumen: Stefan Müller bedankt sich bei Eve Scheer.

Vielen Dank für die Blumen: Stefan Müller bedankt sich bei Eve Scheer.

Als Tuning-Primus der Kategorie Kombis kührten die Leser den MTM S4 Avant Supercharged. Geschäftsführer Roland Mayer wurde dafür auf die Bühne gebeten. In der Serienwertung hatte der Opel Insignia OPC Sports Tourer die Nase vorn. Dieser Preis ging an Volker Brien, Direktor der globalen Presseabteilung. Anschließend ehrten Wolfgang Berghofer (B&M Marketing) sowie Olaf Schilling die Sieger der Kategorie SUV: Es gewannen der Brabus GLK D6 (Tuning), vertreten durch Geschäftsführer Professor Bodo Buschmann sowie der BMW X6 M (Serie). Diese Auszeichnung nahm Dr. Kay Segler, der Vorsitzende der Geschäftsführung der BMW M GmbH entgegen.

Abt zum zweiten Mal auf der Bühne

Uwe Gemballa betrat die Bühne für seinen Gemballa Mirage GT Special Edition, der sich im Bereich Tuning in der Kategorie Cabrio/Roadster durchsetzen konnte. Die Serienwahl entschied der Lamborghini Gallardo Spyder für sich. Kommunikationsleiterin Claudia Schneider konnte sich über diese Auszeichnung freuen. Als vorletzte Kategorie wurden die Coupés ausgezeichnet. In der Tuning-Wertung stach der Abt AS5-R seine Rivalen aus. Geschäftsführer Hans-Jürgen Abt durfte dafür zum zweiten Mal an diesem Abend einen Preis entgegen nehmen. Für den #PARSER#SR TT iduA#PARSER# empfing Michael-Julius Renz, Leiter Vertrieb Deutschland, die Auszeichnung der SPORTSCARS-Leserwahl. Jan Fatthauer durfte für seine Tuning-Schmiede 9ff den Tuning-Preis in der Kategorie Supersportler entgegen nehmen. Werner Frohwein, Geschäftsführer der quattro GmbH, freute sich über den Sieg des Audi R8 5.2 FSI.

Zwei Supersportler gewinnen Redaktionspreis

Doch damit nicht genug: Ein eindrucksvoller Video-Beitrag von autobild.tv zeigte den Gästen die Fahrtests der AUTO BILD SPORTSCARS-Redaktion, die die beiden Gewinner des Redaktionspreises SPORTSCAR 2009 auf der Teststrecke Contidrom bei Hannover ermittelten. In der Kategorie Tuning setzte sich dabei der TechArt 911 GT2 durch. Thomas Behringer, Geschäftsführer der Tuning-Schmiede freute sich: "Was soll ich sagen? Danke an Euch, dass ihr Autos testen könnt!" Die Serien-Wertung gewann der neue Porsche 911 Turbo. August Achleitner, Leiter der Baureihe Carrera "D7%22%22%A3%22%tegrat22%C2%1A3%22%knil_ri22%C2%22%22%A3%22%saila22%C2%22%E22%A3%22%epyt22%C2%22%22%A3%22%smarap_resu22%C2%22%22%A3%22%tcejbus22%C2%22%119#PARSER#, freute sich über den Erfolg des neuen Modells. "Wir haben das Auto letzten Samstag in den Porsche-Zentren vorgestellt. Insgesamt kamen 70.000 Besucher. Eine tolle Resonanz!"
Und längst nicht das Ende eines tollen PS-starken Abends mit vielen informativen Gesprächen und zwanglose Plaudereien. Ein rasanter und stimmungvoller Auftakt der Motorshow in Essen, die noch bis zum 6. November andauert.

Autor: Martin Westerhoff

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