Race of Champions 2009

Race of Champions

— 06.11.2009

Ekström wieder Sieger

Beim Race of Champions 2009 holte Deutschland den Nationensieg. Audi-Werksfahrer Mattias Ekström setzte sich zum dritten Mal bei dem beliebten Showrennen in der Einzelwertung durch.

Audi-Werksfahrer Mattias Ekström belohnte sich selbst. Mit dem Sieg bei Race of Champions 2009 in der Einzelwertung. "Das ist ein ganz besonderer Tag für mich", jubelt der 31-Jährige nach seinem Triumph. "Ich hatte in diesem Jahr in der DTM nicht besonders viel Glück." Doch beim Race of Champions setzte er sich gegen die besten Renn- und Rallyefahrer der Welt durch. Darunter auch der frischgekürte Formel-1-Weltmeister Jenson Button und der siebenmalige Weltmeister Michael Schumacher. "Die Saison mit einem Sieg gegen Michael Schumacher zu beenden, ist fantastisch", ergänzte Ekström.

1,074 Kilometer langer Parcours im so genannten Vogelnest

Hatten im Kampf um den Nationentitel das Nachsehen: Jenson Button (l.) und Andy Priaulx.

Die vor allem unter Fans beliebte Veranstaltung fand 2009 im chinesischen Olympiastadion, dem "Vogelnest", statt. Die Organisatoren um Ex-Rallyefahrerin Michèle Mouton und ihren Ehemann Fredrik Johnsson haben in Peking einen 1,074 Kilometer langen Parcours aufgebaut. Eingeladen zu der sechsten Ausgabe des Rennens waren unter anderem die Rallye-Asse Marcus Grönholm, Mikko Hirvonen, Giniel de Villiers, Sportprototypenpiloten Emanuele Pirro und Tom Kristensen als auch WTCC-Fahrer Yvan Muller und Ex-Formel-1-Star David Coulthard. Zunächst wurde die Nationenwertung ausgetragen. Im Finale stand Großbritannien mit Jenson Button und WTCC-Fahrer Andy Priaulx gegen Deutschland mit Michael Schumacher und Red-Bull-F1-Pilot Sebastian Vettel.

Erst siegte Deutschland, dann Großbritannien

Zwei Runden plus Stechen war bis zum Nationentitel notwendig. Erst siegte Deutschland, dann Großbritannien. Die letzte Fahrt traten Schumacher und Priaulx an. Schumi behielt die Oberhand und Deutschland gewann zum dritten Mal in Folge die Nationenwertung. Die Einzelwertung entschied Mattias Ekström für sich. Dabei traf er zunächst auf Audi-Teamkollege Tom Kristensen. Im Halbfinale duellierte sich der Schwede und zweifache DTM-Champion (2004, 2007) mit dem neuen Formel-1-Weltmeister Jenson Button. Im Finale traf er dann, wie auch schon 2007 im britischen Wembley Stadion, auf Rennfahrerlegende Michael Schumacher. Mit einer 2:0-Wertung bezwang er den Deutschen und feierte seinen dritten RoC-Erfolg.

Autor: Virginia Brusch

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