Race of Champions 2005

Race of champions 2005 Race of champions 2005

Race of Champions 2005

— 06.12.2005

Der Meister der Meister

Die Crème de la crème aus Rallye, F1, DTM und US Cart? Macht zusammen das Race of Champions. Der Beste unter den Besten war Sébastien Loeb.

Lokalmatador Sébastien Loeb hat zum zweiten Mal nach 2003 das Race of Champions im Stade de France in Paris gewonnen. Der Rallye-Weltmeister setzte sich unter dem Jubel seiner gut 50.000 Landsleute mit Siegen in beiden Finalläufen gegen den siebenmaligen Le-Mans-Sieger Tom Kristensen durch. Der Däne mußte im zweiten Durchgang nach einer Havarie in der Streckenbegrenzung aufgeben. Loeb, zum vierten Mal in Folge im Finale, krönte damit seine äußerst erfolgreiche Saison mit zehn Laufsiegen und dem WRC-Titel.

Im Halbfinale hatte der Elsässer seinen Weltmeister-Vorgänger Marcus Grönholm (FIN) deutlich aus dem Rennen geworfen. Spannender machte es der DTM-Dritte Kristensen: Nur sechs Tausendstel Sekunden lag er im Ziel vor dem finnischen Titelverteidiger Heikki Kovalainen, der im Vorjahr u.a. Michael Schumacher bezwungen hatte und in der kommenden Formel-1-Saison dritter Fahrer bei Renault sein wird.

Nur eine Nebenrolle beim Treffen der Motorsport-Elite spielten die beiden deutschen Teilnehmer. Der viermalige DTM-Champion Bernd Schneider (gegen Kovalainen) schied ebenso in Runde eins aus wie Armin Schwarz, der seinem schottischen Rallye-Kollegen Colin McRae unterlag. Auch im Nationen-Cup scheiterte das deutsche Duo gleich zum Auftakt. Es gewann die Skandinavien-Combo Kristensen und Mattias Ekström (SWE), der DTM-Champion von 2004. Schwarz, der nach seinem Rücktritt künftig als TV-Co-Moderator arbeiten wird, verriet am Rande der Veranstaltung, daß ihn ein Einsatz bei der Dakar-Rallye reizt: "Da würde ich noch einmal weich werden", so der 42jährige.

Für das spektakuläre Showrennen in Paris, bei dem immer Mann gegen Mann gefahren wurde, ließen die Organisatoren im Finalstadion der Fußball-WM 1998 eine ein Kilometer lange Asphaltpiste verlegen. Gefahren wurde auf vier verschiedenen Fahrzeugen: Citroën Xsara WRC, Porsche 911 GT3, Renault Mégane und ROC-Buggies. Außer den genannten Fahrern waren u.a. die F1-Piloten David Coulthard (GBR), Christijan Albers (NED) und Felipe Massa (BRA), Dakar-Legende Stéphane Peterhansel (FRA) sowie ChampCar-Meister Sébastien Bourdais (FRA) am Start.

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