RaceChip Audi RS 3 im Test

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RaceChip Audi RS 3: Test

— 15.08.2016

Extra-PS per Smartphone

Die Elektroniktuner aus Göppingen haben sich Audis Fünfzylinder zur Brust genommen. Der RaceChip RS 3 lässt sich per Smartphone scharfstellen.

Wieder einer. Getunte Audi RS 3 hatten wir schon oft im Test – ein Indiz für das große Potenzial des von seinen Fans mittlerweile kultisch verehrten Fünfzylinders. Äußerlich fallen am RaceChip RS 3 neben Tieferlegung und Folierung zuerst die extraleichten OZ-Ultraleggeras ins Auge.

Die Abstimmung des Fahrwerks ist bestens gelungen

Von wegen kopflastig: Das KW-Clubsport-Fahrwerk eliminiert die Untersteuertendenz des RS 3.

 • Längsdynamik Es geht mit 43 Extra-PS zur Sache, die sich optional per Smartphone-App zu- oder abschalten lassen. Im unteren bis mittleren Drehzahlbereich sind zeitweise kleine Ladedruckeinbrüche zu spüren. Hier läuft ein Serien-RS 3 linearer. Obenraus legt der Race-Chip dann stattlich zu. Die Firma wirbt mit besonders fortschrittlicher Technik beim Auslesen zahlreicher Motorsensoren. Das ginge also sicherlich noch einen Tick feiner. Für ein Chiptuning per Zusatzsteuergerät dennoch gut gemacht. • Querdynamik Der als kopflastiger Untersteuerer bekannte RS 3 wird erfolgreich von einem KW-Clubsport-3-Wege-Fahrwerk im Zaum gehalten. Es erledigt seine Aufgabe straff, federt feinfühlig, eliminiert das Untersteuern größtenteils und lässt das Heck schön mitlenken. Ausreichender Restkomfort ist vorhanden. Der Testwagen war mit dem sportlichen Straßenreifen Michelin Pilot Super Sport ausgerüstet, dessen Nasshaftung voll überzeugte.
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• Emotion Egal in welcher Umsetzung – der Turbo-Fünfzylinder macht süchtig. Er ist ein Dampfhammer, der einem erst die Nackenhaare aufstellt und dann binnen nicht mal vier Sekunden die Freundentränen ans Ohrläppchen treibt. Allradantrieb und Bereifung liefern so viel Traktion, dass der kompakte Kracher für absolut jeden Spaß zu haben ist. • Alltag Fünf Türen, viel Platz und alltagstaugliche Technik. Audi selbst traut dem Motor im nächsten TT RS auch 400 PS zu. Auf die auffällige Folierung des Testwagens kann man aber verzichten. • Preis/Leistung Chip und Fahrwerk sind gelungen. Das lohnt sich!

Ein Artikel aus AUTO BILD SPORTSCARS

Fahrzeugdaten RaceChip Audi RS 3
Motorbauart R5, Turbo
Einbaulage vorn quer
Hubraum 2480 cm³
kW (PS) bei 1/min 301 (410)/6000
Literleistung 165 PS/l
Nm bei 1/min 520/2900
Antrieb Allrad
Getriebe 7-Gang-Doppelkuppl.
Bremsen vorn 370 mm/innenbel./gel.
Bremsen hinten 310 mm/innenbel.
Reifengröße vorn 255/30 R 19
Reifengröße hinten 235/35 R 19
Maße L/B/H 4343/1800/1386 mm
Messwerte
0-100 km/h 3,9 s
0-200 km/h 14,3 s
60-100 km/h 4. Gang 3,7 s
80-120 km/h 5./ 6. Gang 4,7/6,2 s
Bremsweg
aus 100 km/h kalt 33,2 m
aus 100 km/h warm 33,7 m
Vmax 280 km/h
Testverbrauch 10,8 l/100 km (Super Plus)
Leergewicht/Zuladung 1587/433 kg
Leistungsgewicht 3,9 kg/PS
Testwagenpreis 65.518 Euro
Autor:

Andreas Jüngling

Fazit

RaceChip schärft das RS 3-Fahren. Skeptiker besänftigt die zweijährige Motorgarantie und der Segen des TÜV – zusammen mit dem lediglich dreistelligen Preis ein attraktives Angebot. Wer sich zudem das sehr empfehlenswerte KW-Fahrwerk gönnt, erhält eine astreine Spaßmaschine.

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